BULLIZEI-Restauration - Was WIRKLICH geschah!!!


Die BULLIZEI starb am 18.August 2008!!!


Vorwort:

Im Nachfolgenden beschreibe ich in sehr ausführlicher Form, wie es zur Restauration der BULLIZEI kam, bzw. hätte kommen sollen und was statt dessen geschah! Um den Gesamtzusammenhang zu sehen und sich eine eigene Meinung bilden zu können, bitte ich ALLE Leser(Innen), bis zum Ende durchzuhalten!


Wie alles anfing:

Ungefähr im Herbst / Winter 2007 / 2008 machte ich mich auf die Suche nach einem Restaurator für meine BULLIZEI. Der rostige Zustand des Fahrzeugs nach mittlerweile 24 "Lebensjahren" ist ja vielen von Euch von den Bustreffen bekannt und ausserdem in der BULLIZEI-Restaurations-Fotoserie auf meiner Homepage ausführlich dargestellt.

Ich fuhr also zu mehreren Karosserie-Instandsetzungsbetrieben und Oldtimer-Restauratoren, welche mir leider entweder Preise jenseits von gut und böse nannten, oder eine solche Restauration gleich ganz ablehnten mit den Worten "Wie viele Mitarbeiter soll ich denn an so ein Projekt binden? Und wie lange, glauben Sie, dauert so etwas? Da kann ich schneller Geld verdienen, wenn ich Unfallreparaturen an neueren Fahrzeugen mache!" Andere nannten Preise von mindestens 30.000 Euro, nach oben offen, "nur" für die Restauration der Karosserie und überholung von Motor , Getriebe, Achsen, Bremsen, etc. auf "Zustand werksneu"! Von einem Camping-Umbau inklusive Einbau eines Klappdaches oder einigen kleinen Gimmiks war da noch nichteinmal die Rede! Der Mitarbeiter einer weiteren Karosserie-Instandsetzungsfirma druckste bei Vorstellung des Fahrzeugs und Erklärung der gewünschten Aufgaben nur rum "Die Karosserie-Nähte bekommt man sowieso niemals richtig in den Griff" u.ä., was mir wohl durch die Blume sagen sollte, dass auch diese Firma nicht wirklich an der übernahme der Arbeiten interessiert gewesen ist!

Auch in einer "bekannten Internet-Plattform für Handwerker" schrieb ich die Restauration aus. Obwohl ich als Region "Hannover und 50 km Umkreis" ausdrücklich eingestellt hatte, bekam ich nur zwei Angebote aus dem äussersten Süd-Westen der Republik. Einmal über 40.000 Euro, das zweite sogar über knapp 50.000 Euro!!! Auch hier war "nur" von einem Zustand "werksneu" in der bisherigen Ausstattung der BULLIZEI, OHNE Camping- und Zusatzeinbauten, die Rede!!! Es hätte mich nicht gewundert, wenn diese "Betriebe" die Arbeiten für rund ein Zehntel der von ihnen genannten Kosten im benachbarten Tschechien hätte durchführen lassen und von mir "fett Kohle" kassiert hätten. Deshalb nahm ich diese Angebote NICHT an!

Zur gleichen Zeit habe ich auch in der Bulli-Scene rundgefragt, ob jemand einen Restaurator kennt oder die Restauration nach meinen Maßgaben selbst durchführen würde. Natürlich gegen eine angemessene Bezahlung! Aber eben nicht zu den oben genannten "Mondpreisen"! Ein Angebot aus Schleswig-Holstein habe ich damals DUMMERWEISE leider nicht weiterverfolgt, da ich aufgrund der Entfernung nicht "mal eben" jedes Wochenende hätte vorbeischauen und selbst Fotos für die Dokumentation der Restauration auf meiner Homepage hätte machen können!!! Dabei wurde mir sogar die umfangreiche Fotodokumentation seitens des Anbieters und Zusendung per Email angeboten! Hätte ich man...

Irgendwann Anfang 2008 meldete sich dann ein Bekannter von mir (ebenfalls Bullifahrer), der mich fragte, ob ich immernoch an der Restauration meiner BULLIZEI interessiert wäre. Er hätte da eventuell einen "Ein-Mann-Schrauberbetrieb", der auch Bulli fährt. Da bis dato noch nichts an meiner BULLIZEI gemacht war und ich weiterhin auf der Suche war, wurde Kontakt aufgenommen und ein erstes Gespräch verabredet.

Der Schrauber meldete sich bei mir und es stelle sich heraus, dass es sich um "TDI-Freak-Nik" Nik Benjamin Fuhlhage handelte, von welchem ich bis dato nur im Bulliforum.com gelesen hatte! Zwar war mir aus diesem Forum ein Streitfall um ein bezahltes, aber nicht bzw. deutlich verspätet angekommenes Campingfenster noch dunkel im Hinterkopf, aber da dieser Fall sich meines Wissens als Verschulden des gewählten Paketdienstes herausstellte, und ich meinen Bus ja auch nicht blindlings sofort auf den Hof stellen wollte, wurde die BULLIZEI erstmal nur zu einer genaueren Begutachtug und anschließendem Restaurationsgespräch bei Nik Benjamin Fuhlhage`s "Firma" in Amelgatzen vorgestellt.

Das erste Gespräch ging fast acht Stunden und ich brachte alle Punkte vor, die mir für die Restauration wichtig waren. Auf alle von mir gestellten Fragen bekam ich (für mich) schlüssige Antworten und alle von Nik Benjamin Fuhlhage genannten Reparatur- und Instandsetzungsvorschläge schienen mir (auch nach bereits längerem Mitlesen entsprechender Forumseinträge zu Restaurationen / Rostbekämpfung in den von mir besuchten VW-Bus-Internetforen) schlüssig und dem "Stand der verwendeten Technik" zu entsprechen. Des weiteren sagte Nik Benjamin Fuhlhage mir, dass er ein entsprechendes Gewerbe angemeldet habe und er somit nicht "irgendein Privatmurkser" sei. Auf meine Frage, was denn im "worst case", z.B. Diebstahl, Brand in der Werkstatt o.ä. passiert, teilten sowohl er, als auch seine Lebensgefährtin Claudia Ilona Kadatz-Haziri (welche laut Vertrag Geschäftsinhaberin der Firma ist; Nik Benjamin Fuhlhage steht nur als Geschäftsführer im Vertrag) mir mit, dass es entsprechende betriebliche Versicherungen für solche Fälle gäbe, für die sie eine nicht unerhebliche Summe jedes Jahr bezahlen müssten.

Da ich in allen weiteren Gesprächen und Planungen mit Nik Benjamin Fuhlhage keinerlei Widersprüche finden konnte, schlossen wir am 03.02.2008 einen schriftlichen Vertrag unter dem Briefkopf seiner Firma "NBF Styling und Tuning GbR" über die Restauration der BULLIZEI in der abgesprochenen Form, welche mittlerweile auch den Einbau / Umbau einer Campingausstattung inklusive Camping-Klappdach vorsah. Als Beginn der Restauration wurde der 04.02.2008 und als Fertigstellungstermin der 25.02.2008 festgehalten. Als Komplettpreis wurden 11.000 Euro für alle, auf ca. eineinhalb DIN-A-4-Seiten festgehaltenen, durchzuführenden Arbeiten festgesetzt.



Also "alles paletti"?

Um es vorweg zu nehmen, weshalb ich nicht viel früher Verdacht geschöpft habe, dass evtl. etwas nicht stimmen könnte: da ich mich natürlich nicht "blauäugig" in die Restauration gestürzt, sondern mich vorher schon längere Zeit u.a. in Oldtimerzeitschriften, wie auch im Internet mit dem Thema befasst habe, wusste ich, dass eine Restauration in der Regel "mindestens doppelt so lange" dauert und deutlich mehr Geld kostet, als Anfangs veranschlagt, weil immer erst beim Zerlegen zu Tage tritt, was vorher im Verborgenen verrostet oder kaputt gegangen ist! Auch die Preiskalkulation korrigiert sich in aller Regel "ganz von selbst" mit Fortschreiten der Arbeiten und dem Einfließen neuer Ideen nach oben! Dies scheinen nun einmal Tatsachen zu sein, die wohl so ziemlich jeder, der schonmal derart umfangreiche Arbeiten an ähnlich alten Autos durchgeführt oder durchführen lassen hat, auch erfahren musste. Auch die weiter unten geschilderten "Probleme mit Pfusch und Schlampigkeit von Lackierern" hat mir fast jeder Busfahrer, mit dem ich auf den letzten Bus-Treffen gesprochen habe, bestätigt! Also war(en) auch diese Geschichte(n) nichts, weswegen ich vorschnell Verdacht geschöpft hätte!

Und mal ernsthaft: wer recherchiert im Vorfeld schon monatelang einem Mechaniker oder einer Werkstatt hinterher, der / die einem "nur" das Auto reparieren soll (wenn zugegebener Maßen im vorliegenden Fall auch recht umfangreich!), wenn dieser Jenige sich so schlüssig präsentiert!?!?!? Im Vertrag sind beide Rückseiten komplett mit Geschäftsbedingungen versehen und sogar eine Steuernummer ist angegeben! Sieht also zumindest für mich als "rechtlichen Laien" seriös aus. Selbst viele Markenwerkstätten geben dem Kunden bei umfangreichen Reparaturen keine Auftragskopie mit, geschweige denn, dass derart intensive Gespräche mit einem Kunden geführt werden.

Viele Fragen wurden von mir in mehreren Vorbesprechungen absichtlich wiederholt gestellt und immer gleichlautend und nach meinem Wissenstand "dem Stand der Technik" entsprechend beantwortet. Ausserdem wurden mir auf dem Laptop Bilder einer angeblichen vorangegangenen Restauration gezeigt.

Da nach meiner bisherigen SUBJEKTIVEN persönlichen Erfahrung und Meinung ein "Hinterhof-Schrauber in immer öligen Klamotten" oftmals bessere Arbeit zu günstigeren Preisen als die "großen Glaspalast-Werkstätten" abliefert, schien ich hier denjenigen gefunden zu haben, den ich für die Restauration der BULLIZEI gesucht hatte! Und Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri betonten mehrfach, dass es für ihre Firma keine bessere Werbung (auch im Hinblick auf weitere Aufträge) gäbe, als dass sich in der Bulli-Scene herumspricht, WER die BULLIZEI restauriert habe.

Und wie eingangs erwähnt, schienen die großen Firmen gar kein Interesse an den von mir gewünschten Arbeiten zu haben. Man müsste ja arbeiten und sich die Finger schmutzig machen, statt "im weissen Kittel und mittels Diagnose-Computer das schnelle Geld zu kassieren"!

Der Grund, weshalb ich vorher niemandem von der geplanten Restauration erzählt hatte war der, dass ich nach mehreren Jahren "Nerverei" auf den Bus-Treffen ("Du Marcus, dein Bus rostet ja. Da musst du aber mal was tun!" - Nee, klar! Hab ich ja selbst noch garnicht gesehen!!!) vor hatte, die Bulli-Saison 2008 mit einer "werksneuen" BULLIZEI, zusätzlich zum Camper umgebaut und mit noch ein paar Überraschungen und Gimmicks versehen, als große überraschung zu beginnen! Den vertraglich festgelegte Fertigstellungstermin vom 25.02.2008 hab ich dabei zwar nicht als "fix" angesehen, aber nach meiner Berechnung und Einschätzung sollte der Bus inklusive eventueller Verzögerungen und Probleme spätestens Mitte April komplett fertig sein, so dass ich ihn spätestens zum Maikäfer-Treffen 2008 in Hannover hätte präsentieren können!

Also schien mir zum damaligen Zeitpunkt erstmal "alles paletti"!

Als ich dann auf Grund der ständigen Verzögerungen doch auf meiner Homepage und in den Bus-Foren publik gemacht habe, dass die BULLIZEI zur Restauration steht und vor allem, WER sie restaurieren soll, waren alle Warnungen, die ich daraufhin erhielt, leider zu spät, da der Bus zu dem Zeitpunkt mittlerweile komplett zerlegt war! Da blieb mir nur die Hoffnung, dass alles gut geht!



Der Anfang vom Ende!

Noch am 03.02.2008 veranlasste ich die Überweisung von 5.000 Euro, welche im Vertrag als "Sicherheitsleitung" vereinbart waren, auf das mir von Nik Benjamin Fuhlhage benannte Konto. Auch hier war Nik Benjamin Fuhlhage`s Aussage, er habe bereits zu viele Kunden gehabt, die zwar schnell waren, als sie ihr Auto repariert haben wollten, aber dann niemals gezahlt haben, für mich nicht abschreckend, da 1. ein anderer Bekannter von mir an eben solchen Kunden mit seiner freien Werkstatt finanziell kaputt gegangen ist und 2. ich sowohl weiss, dass Karosseriebau-Stunden so ziemlich das Teuerste überhaupt in Autowerkstätten sind, als auch verstehen konnte, dass Nik Benjamin Fuhlhage für zu kaufende Ersatzteile etc. eine Sicherheit haben wollte.

Am 04.02.2008 habe ich dann die BULLIZEI, zwar mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch (Wer hätte das nicht, wenn er seinen Bus in fremde Hände gibt?!?!?!), aber dem "beruhigenden" Gedanken im Hinterkopf, dass er nach dieser Komplett-Kur weitere rund 20 Jahre (mindestens!!!) erhalten bleiben sollte, bei Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri abgeliefert.

Nach wenigen Tagen war der Bus komplett ausgeräumt und zerlegt.

Recht kurz nach Beginn der Arbeiten (den genauen Termin weiss ich leider nicht mehr!) bekam ich unter der Woche in Köln von einer in Tränen aufgelösten Claudia Ilona Kadatz-Haziri den Anruf, Nik Benjamin Fuhlhage habe auf einer Fahrt nach Berlin einen schweren Autounfall erlitten! Ich sollte mir aber keine Sorgen machen wegen der BULLIZEI, sie habe ein paar vertrauensvolle Kumpels von Nik Benjamin Fuhlhage schon angerufen, die ihr bei der weiteren Arbeit an der BULLIZEI helfen wollen, solange Nik Benjamin Fuhlhage ausfalle. Zu Nik Benjamin Fuhlhage`s Zustand wisse sie selbst noch nichts, da ihr die Polizei nur sagen konnte, dass er in nicht ansprechbarem Zustand mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren wurde, nachdem er sich mit dem Auto in ein Feld hinein überschlagen haben soll!

Zum Glück gab es nach wenigen Stunden die weit weniger spektakuläre Auflösung des Unfalls: Nik Benjamin Fuhlhage war nach seinen Angaben mit dem geliehenen Auto eines Kumpels (Golf VR6 Bi-Turbo oder irgend so was ähnliches, sagte Nik Benjamin Fuhlhage) auf dem Weg nach Berlin, um dort eine Westfalia-Campingausstattung, die meinen Wünschen entsprach (Velour grau, Schränke weiss mit grauen Kanten) zu besichtigen. Auf der Autobahn kurz vor Berlin sei ihm schwarz vor Augen geworden, aufgrund von Unterzuckerung, wie die Ärzte später festgestellt haben sollen. Er habe es zwar noch geschafft, die Geschwindigkeit etwas zu verringern, nachdem er vorher alles andere als langsam unterwegs war, aber es habe nicht mehr ganz gereicht und er habe den Wagen nicht mehr bis zum Stillstand bekommen, sondern sei quer über die Autobahn geschlingert, bis er schließlich nach rechts in ein Feld gefahren sei und sich überschlagen habe. Da er danach nur mäßig ansprechbar war, wurde er mit Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei wusste nicht, welches Krankenhaus, konnte Claudia Ilona Kadatz-Haziri also dazu keine Auskunft geben. Sie habe dann die Krankenhäuser in Berlin eins nach dem anderen abtelefoniert, erstmal aber keine Auskunft bekommen, weil sie "nur" die Lebensgefährtin von Nik Benjamin Fuhlhage, aber nicht seine Ehefrau (oder sonst eine nahe Verwandte) ist!

Nach ein paar Tagen zur Kontrolle auf eventuell innere Verletzungen war Nik Benjamin Fuhlhage dann aus dem Krankenhaus zurück. Als ich am nächstfolgenden Samstag wieder bei den beiden in Amelgatzen war, war er entspechend lädiert und verpflastert, den rechten Arm konnte er noch nicht richtig bewegen.

Nicht genug damit, dass diese Sache über eine Woche Zeit gekostet hatte, soll das kaputte Fahrzeug ausgerechnet dem (ehemaligen) Kumpel von Nik Benjamin Fuhlhage gehört haben, dessen Sandstrahlkabine er für die BULLIZEI hätte benutzen wollen! Der sei natürlich jetzt nicht mehr gut auf Nik Benjamin Fuhlhage zu sprechen!

Die Karosserie wurde dann in Nik Benjamin Fuhlhage`s Schrauber-Scheune von ihm selbst gesandstrahlt, um alle Schadstellen freizulegen. Natürlich dauerte es dann deutlich länger, mit einer Kleinpistole zu strahlen, als in der geplanten Kabine seines (Ex-)Kumpels!

Die nächste Verzögerung war dann, dass Nik Benjamin Fuhlhage`s altersschwacher Kompressor ausfiel, so dass er erstmal Ersatz besorgen musste, bevor er weiter sandstrahlen konnte. Durch den Sandstaub soll zwischenzeitlich auch die Hebebühne "mal kurzfristig" ausgefallen gewesen sein. (Anmerkung von mir: das Ding sieht aus wie "kurz nach dem letzten Krieg" gebaut, dem Elektrokasten an der rechten Säule fehlte der Deckel, so dass die stromführenden Anschlüsse offen lagen!)

Alle Löcher, die ich für diverse Einbauten und "Spielsachen" gebohrt hatte, wurden zugeschweisst. Die Roststellen wurden herausgetrennt und durch gut erhaltene Einschweiss-Teile aus Schlachtkarosserien ersetzt, ebenso wurden die Löcher der BA6 verschlossen, da später eine richtige Standheizung verbaut werden sollte. Bilder davon sind auf meiner Homepage unter "Bilder" (links im Menü) und dann rechts oben unter "BULLIZEI-Restauration" zu sehen!

Kurz nach seinem Unfall präsentierte mir Nik Benjamin Fuhlhage eine Westfalia-Campingausstattung, welche er für meinen Bus gekauft habe, die EXAKT meinen Wünschen entsprach! Graue Veloursitze, komplett und in gutem Zustand, sogar die Vordersitze und ALLE Tür- und Seitenverkleidungen (in grauem Kunstleder mit Veloureinlage statt einfachen Pappteilen!!!) waren dabei! Des weiteren die Dachinnenleisten mit Leuchststoffröhrenlampen für beide Dachinnenseiten und sogar einen Satz Moskitonetze für Schiebetür und Heckklappe in NEUWERTIGEM, UNBENUTZTEM Zustand!!!

Ein anderes Mal präsentierte er mir (mengenmäßig grob geschätzt!) einen ganzen PKW-Kofferraum voll Ersatzteile, u.a. Brems- und Aufhängungsteile, Motordichtsatz, usw., welche für meinen Bus bestimmt seien! Fotos davon, sowie von Teilen der Campingausstattung, sind ebenfalls auf meiner Homepage zu sehen.

Dadurch, das die Arbeiten voran zu gehen schienen und Campingausstattung und Ersatzteile beschafft wurden habe ich, jeweils auf Nik Benjamin Fuhlhage`s Aufforderung, etappenweise weitere Überweisungen getätigt, da "Ersatzteile und Campingausstattung Geld gekostet haben, Motor- und Getriebeinstandsetzer Geld sehen wollten und für den Lackierer auch eine Anzahlung fällig wird." Am 16.02.2008 und am 09.03.2008 jeweils weitere 5.000 Euro, am 28.04.2008 dann nochmal 1.000 Euro! Macht summa sumarum 16.000 Euro insgesamt, aber wie oben schon geschrieben: jede Restauration wird letztendlich teurer als ursprünglich geplant oder endet aus finanziellen "Knauserigkeiten" in schlechterer Qualität als ursprünglich angestrebt.

Motor und Getriebe, welche ausgebaut waren, sollen nach Nik Benjamin Fuhlhage`s Angaben beim Überholer gewesen sein. Von einer "Motorüberholung" (Ob es wirklich mein Motor ist, kann ich nicht sagen!!!) sind ebenfalls Bilder, welche ich von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri bekommen habe, auf meiner Homepage. Der Getriebeüberholer hat es nach Nik Benjamin Fuhlhage`s Angaben nicht für nötig befunden, Bilder seiner Arbeit zu machen! Ausserdem soll er nach Nik Benjamin Fuhlhage`s Angaben rund zwei Wochen Probleme bei der Beschaffung irgendeiner Dichtung gehabt haben, welche Nik Benjamin Fuhlhage dann selbst beschafft und ihm angeliefert haben will. Ok, eine weitere Verzögerung, aber dass für so alte Autos die Ersatzteile nicht auf Bäumen wachsen, ist mir auch klar, also für mich immer noch kein Grund zur Beunruhigung.

Zu dieser Zeit war ich fast jeden Samstag bei Nik Benjamin Fuhlhage in der Werkstatt, um nach dem Voranschreiten der Arbeiten zu gucken und Fotos zu machen. Unter der Woche, wo ich beruflich in Köln "gefangen" war, haben Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri dann weitere Fotos von wichtigen und interessanten Arbeitsabschnitten gemacht und mir mittels einer von den beiden eingerichteten BULLIZEI-Restaurationshomepage zukommen lassen. Diese Bilder sind, gemischt mit meinen eigenen Bildern, in die Restaurations-Fotoserie auf meiner BULLIZEI-Homepage mit eingeflossen!

Es kam in dieser Zeit zwar öfters mal vor, dass Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri kurzzeitig nicht erreichbar waren oder angekündigte Rückrufe nicht bzw. später kamen, so dass ich dann doch jedes Mal anfing, mir Sorgen zu machen, welche aber im Anschluss jedes Mal dadurch zerstreut wurden, dass es anschließend neue Fortschritte zu melden gab.

Irgendwann war dann auch das Dachblech aufgeschnitten und der Rahmen für ein Westfalia-Klappdach wurde eingeschweisst. An einem Samstag, als ich wiedermal zum Fotografieren in Amelgatzen war, wurde in meinem Beisein im linken hinteren Seitenteil die Golf-2-Tankklappe für den Wassereinfüllstutzen der Campingausstattung verbaut. Das war so abgesprochen (und die Idee mit der Tankklappe, um den Stutzen etwas zu kaschieren, wurde anfangs mit Nik Benjamin Fuhlhage gemeinsam "ausgeheckt"), weil das mittlere Seitenteil, in welchem werksseitig die Camping-Anschlüsse verbaut wurden, auch nach der Restauration in der altbekannten BULLIZEI-Beschriftung erstrahlen sollte. Da wären die Camping-Anschlüsse im Weg gewesen.

Auf der rechten Seite sollte im Seitenblech hinter der Schiebetür ebenfalls eine solche Tankklappe vom Golf 2 verbaut werden, um einen dortigen zweiten Tankstutzen zu verdecken. Dieser sollte zur Befüllung eines Syncro-Dieseltanks dienen, welcher für die Versorgung der Standheizung und des geplanten Diesel-Cerankochfeldes anstatt des Camping-Gaskochers in der Westfalia-Küche, unter dem Fahrzeug verbaut werden sollte. Mit der Idee, Alternativen zur serienmäßig gasbetriebenen Koch- und Heizanlage zu verbauen, weil er Gas nicht sonderlich vertraue, sprach Nik Benjamin Fuhlhage mir aus der Seele und auch die Idee dieser nicht serienmäßigen Gimmicks gefiel mir!

Diesen zweiten Tankstutzen hat Nik Benjamin Fuhlhage nach seinen Angaben unter der Woche dort angebracht und unter Mithilfe eines Kumpels die Verrohrung zum Tank selbst angefertigt, da zu der Zeit keine gebrauchten Syncro-Tankrohre zu kaufen waren. Bilder davon habe ich keine bekommen. Ebenso gab Nik Benjamin Fuhlhage an, er habe die Tankhalterungen für den Einbau des Syncro-Tanks angefertigt und eingeschweisst, wovon ich aber auch keine Bilder habe!

Zeitlich gesehen sind wir an dieser Stelle ungefähr Mitte April 2008 und zu dieser Zeit habe ich die BULLIZEI das letzte Mal persönlich gesehen, wie ich anhand des Erstellungsdatums meiner letzten selbstgeknipsten Fotos nachträglich festgestellt habe! Nach Nik Benjamin Fuhlhages Aussage wäre der Bus zu diesem Zeitpunkt "in knapp 2 Wochen" fertiggestellt, so dass ich mir echte Hoffnungen gemacht hatte, pünktlich zum Maikäfer-Treffen am 1. Mai in Hannover die frisch restaurierte BULLIZEI präsentieren zu können!



Pustekuchen!!!

Alle folgenden Aussagen stützen sich AUSSCHLIESSLICH auf Nik Benjamin Fuhlhage`s telefonische Auskünfte mir gegenüber!!!

Der Bus soll dann soweit fertig gewesen sein, dass er lackiert werden sollte. Nik Benjamin Fuhlhage habe dafür einen Lackierer in (oder bei) Hameln gefunden, welcher die Zusage gemacht habe, den Bus in der gewünschten Art (innen komplett grün, aussen grün-weiss, wie er vorher war) zu lackieren. Dieser Lackierer habe von Nik Benjamin Fuhlhage 1500 Euro Anzahlung kassiert und die sofortige Ausführung der Lackierung inklusive letzter Vorarbeiten (Spachteln, etc.) zugesagt. Anschließend habe der Bus eineinhalb Wochen unangetastet bei diesem Lackierer in der Halle gestanden. Plötzlich habe dieser Lackierer sich mit seiner Frau überworfen, den Betrieb geschlossen, seinem Lehrling gekündigt und Nik Benjamin Fuhlhage habe am letzten Tag, bevor der Lehrling seinen Schlüssel für die Halle habe abgeben müssen, meinen Bus dort aus der Halle retten können, bevor der Lackierer auf nimmerwiedersehen verschwunden sei. Die Firma sei seit dem geschlossen und die Wohnung leer. Dieser erste Lackierer sei insgesamt für rund drei Wochen sinnlose Verzögerung verantwortlich.

Aber Nik Benjamin Fuhlhage habe schon einen anderen Lackierer in der Nähe von Hannover aufgetan. Dieser sei für sehr gute Ergebnisse bekannt, allerdings auch so ausgelastet, dass er es sich leisten könne, Kunden abzuweisen. Dorthin habe Nik Benjamin Fuhlhage meinen Bus im Folgenden per Trailer transportiert, nachdem er den Lackierer, u.a. durch Inaussichtstellung weiterer Folgeaufträge, zur Übernahme der Lackierung habe bewegen können. Nik Benjamin Fuhlhage wolle ja schließlich sowohl selbst, als auch in meinem Sinne ein sehr gutes Lackier-Ergebnis vorweisen können und keinen Hinterhof-Pfuscher da dran lassen, auch und zumal die BULLIZEI ein "scenebekanntes Schau-Fahrzeug" sei!

Dieser zweite Lackierer habe dann erstmal Probleme mit dem Aluspachtel (welchen Nik Benjamin Fuhlhage irgendwie für besser, als normalen Spachtel gehalten habe) gehabt und sei insgesamt nicht sehr schnell in seiner Arbeitsausführung gewesen. Nik Benjamin Fuhlhage habe ihm ständig "Beine machen" müssen. Dann habe er ein falsches Weiss auf den Bus lackiert, welches nach dem Trocknen wie ein zu helles Taxi-Beige ausgesehen habe und er habe Nik Benjamin Fuhlhage gesagt: "Das lass ich jetzt so, da mach ich noch das Grün drauf, dann kannst du den Bus abholen!" Daraufhin habe Nik Benjamin Fuhlhage diesen Lackierer zur Rede gestellt und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass er den Bus so nicht abnehmen würde und der Lackierer nachzubessern habe! Ausserdem habe Nik Benjamin Fuhlhage die richtigen Farben dann selbst besorgt und dem Lackierer angeliefert, damit es zu keinen weiteren Verzögerungen käme, da die Zeit mittlerweile mehr als reichlich überzogen sei. Auch der geplante Umzug von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri von Amelgatzen (Nähe Hameln) nach Könnigde (Nähe Stendal), von welchem schon früher die Rede war und bis zu welchem die Restauration der BULLIZEI abgeschlossen sein sollte, rückte immer näher!

Der zweite Lackierer soll sich daran aber nicht gestört haben, sondern im Gegenteil Nik Benjamin Fuhlhage ins Gesicht gesagt haben, er würde umso langsamer arbeiten, je öfter Nik Benjamin Fuhlhage sich nach dem Fortgang der Arbeiten erkundigen würde, da Nik Benjamin Fuhlhage ihn nerven würde!

Insgesamt dürften rund vier Wochen Verzögerung durch diesen Lackierer ins Land gezogen sein und Nik Benjamin Fuhlhages Umzug stand Anfang Juli an. Da der zweite Lackierer auch beim zweiten Lackierversuch Läufer und unsaubere Arbeit abgeliefert haben soll, habe Nik Benjamin Fuhlhage den Bus dort abgeholt und im Rahmen des Umzuges schonmal nach Könnigde verbracht, um ihn dort trocken unterzustellen. In Amelgatzen habe er die Werkstatt schon weitgehend eingepackt und würde sie stückweise nach Könnigde verlegen, um nach dem Umzug mit allergrößtem Nachdruck die BULLIZEI endlich fertig zu stellen, da er solange keine weiteren "Großaufträge" annehmen könne, wie die BULLIZEI nicht fertig sei und der ganze "Kleinkram" bringe ihm auch nicht grad das große Geld!

Vorher bin ich, auch als der Bus bereits bei den Lackierern gewesen sein soll, wochenends des öfteren bei Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri in Amelgatzen gewesen. Während ihres Umzuges wollte ich dort allerdings nicht im Weg rumstehen und ihnen "sinnlos" die Zeit stehlen, so dass wir in dieser Zeit nur telefonisch in Kontakt standen.

Während der Umzugszeit hatte mir Nik Benjamin Fuhlhage mehrmals in Aussicht gestellt (und Termine abgesprochen, welche er regelmäßig wieder abgesagt bzw. platzen lassen hat), dass er mir meine alte Innenausstattung, sowie einen als Ersatzteil gekauften zweiten Motor nach Hause liefern würde, weil er sowieso grad auf der Umzugsfahrt nach Könnigde sei!

So ca. Mitte bis Ende Juli 2008 teilte mir Nik Benjamin Fuhlhage telefonisch mit, er habe eine (gebrauchte) Lackierkabine, die er für seine neue, deutlich größere Werkstatt früher oder später sowieso habe kaufen wollen, etwas früher als geplant gekauft, damit er die BULLIZEI selbst lackieren könne, bevor er auf einen weiteren Lackierer hoffen und vertrauen müsse. Es würde jetzt endlich weitergehen!

Zu früh gefreut! Erst passte die Kabine nicht an den vorgesehenen Ort, weil sich jemand vermessen habe und erst noch Wände weggestemmt werden müssten, bevor die Kabine bei ihm aufgestellt werden könne. Dann sei jemand "vom Amt" dagewesen, weil Nik Benjamin Fuhlhage sein Gewerbe habe anmelden wollen, der zur "technischen Abnahme" die Werkstatt inspizieren wollte (oder so ähnlich). Dieser habe ihm mitgeteilt, er müsse wegen der Wärmeentwicklung die Kabel, welche an der Kabine vorbeiführen und aufputz verlegt waren, unterputz verlegen, also hiess es Wände aufstemmen und Kabel verlegen!

Anfang August 2008 teilte mir Nik Benjamin Fuhlhage (zum wiederholten Male!!!) telefonisch mit, dass es nun ENDLICH WIRKLICH weitergehen solle. Er habe den Pfusch und die Läufernasen des zweiten Lackierers erstmal komplett abschleifen müssen und habe den Bus grundiert.

Am 23.8.2008 bin ich dann unangekündigt, weil mir die Sache mittlerweile selbst mehr als komisch vorkam, nach Könnigde zu einem Überraschungsbesuch aufgebrochen. Nach mehrmaligem Klingeln und gefühlten zehn Minuten Wartezeit vor der Haustür (nach über 200 km Anfahrt fährt man ja nicht gleich nach dem ersten erfolglosen Klingeln wieder nach Hause!) öffnete mir Nik Benjamin Fuhlhage die Haustür und tat ganz erstaunt. "Warum hast du nicht vorher angerufen? Jetzt hab ich die Schlüssel für den hinteren Gebäudetrakt mit der Lackierkabine nicht da! Den hab ich gestern in Eile in einem Kundenfahrzeug vergessen und den Besitzer erreiche ich vor Montag nicht!" waren seine Worte. Erst später, bei einer Begehung des Grundstückes, habe ich von der Hofseite ein offenes ehemaliges Durchfahrtstor in der Scheune gesehen, welches durch starken Buschbewuchs von der Straße aus auf Anhieb nicht zu erkennen war und hinter welchem in der ehemaligen Durchfahrt Nik Benjamin Fuhlhage seine provisorische "Werkstatt" eingerichtet hat und an seinem eigenen Bulli schraubte. Er hingegen dürfte von dort mein Kommen und meinen auf der gegenüberliegenden Straßenseite geparkten Wagen ziemlich gut gesehen haben. Zumal in einem Dorf mit knapp 200 Einwohnern (meine Schätzung!!!) am Samstag nachmittag in einer ruhigen Wohnstraße nicht so viel Lautstärke ist, dass man soetwas übersieht und überhört! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass ich solange vor der Haustür warten musste und was in der Zeit alles passiert sein kann!!!

Er zeigte mir dann noch Haus und Hof und erklärte mir ausgedehnt, wieviele Probleme er mit dem mittlerweile vierten Motor in seinem eigenen Bus habe, nachdem er zum wiederholten Mal beim Ankauf eines angeblich guten Motor betrogen worden sei. Ausserdem erklärte er mir mit blumigen Worten, wie er es sich vorstelle, aus dem Haus und den ehemaligen Stallungen eine Wohnung für seine Familie, eine Einliegerwohnung für seinen angeblichen mittlerweile eingestellten Mitarbeiter und eine große Werkstatt mit Büroteil aufzubauen.

In meinen Augen ist das gesamte "Anwesen" zwar eher eine abbruchreife Bauruine, deren zum Teil halb verfaulte Fensterrahmen vereinzelt notdürftig mit Brettern vernagelt waren. Der überall herumliegende Müll (das Erdgeschoss war komplett unbewohnbar und vollgerümpelt, auch in den ehemalige Ställen und im Hof lag überall Müll. Insgesamt wäre wohl mindestens ein ganzer Müllwagen, wie er sonst ganze Siedlungen am Abholtag durchfährt, notwendig, um wenigstens das Gröbste dort rauszuholen) sei angeblich von anderen Dorfbewohnern und den ehemaligen Mietern des Hauses dort hinterlassen worden! Das am Briefkasten nur ein handgeschriebener Zettel hing, welcher plötzlich auf den Firmannamen "PTC Tuning und Styling" lautete, nahm ich zwar zur Kenntnis, habe es aber erstmal nicht weiter hinterfragt! Übrigens: wer noch einen Arbeitsplatz als Mechatroniker / KFZ-Mechaniker sucht, kann sich ja mal in den entsprechenden Job-Börsen im Internet umschauen!

Bezüglich meines Busses erzählte er mir, dass die Absaugung der Lackierkabine nicht richtig funktionieren würde und er ein dafür zuständiges Steuergerät deshalb gerade zur Instandsetzung abgegeben habe. Dieses hoffe er am Anfang der Woche zurück zu bekommen, um endlich (ja, ja, zum tausendsten Mal endlich!) lackieren zu können!

Nach gut zwei Stunden bin ich dann von Könnigde wieder nach Hause gefahren, ohne meinen Bus gesehen zu haben. Was ich aber während meines Besuches gesehen und auch fotografiert habe, waren die Vordertüren meiner BULLIZEI, welche auf dem Hof an einen hellblau-dunkelblauen T3 mit Stufenhochdach mit hannoveraner Kennzeichen angelehnt standen. Dies, sowie die in der Scheune nebenan eingelagerte Schiebetür und Heckklappe meiner BULLIZEI (welche ich nur gesehen, aber nicht fotografiert habe!) erklärte Nik Benjamin Fuhlhage damit, dass er sie vor dem Lackieren aufgrund des rostigen und verbeulten Zustandes gegen "bessere Exemplare aus seinem Fundus" getauscht habe. Des Weiteren habe ich in der Scheune nebenan meine alte Sitzgarnitur, bestehend aus den Vordersitzen, Mittelsitzen mit meinen selbstgebauten Unterbauten und Rückbank, sowie das Polizei-Gepäckraumtrenngitter gesehen. Ein ebenfalls dort gelagerter Motor soll der von mir als Zweitmotor bereits Monate zuvor angekaufter und zu Nik Benjamin Fuhlhage speditionierter Motor sein, welcher seinen Vergaser und seine Auspuffanlage für meinen Bus spenden sollte. Der Rumpfmotor sollte dann, wie oben bereits geschrieben, zu mir gebracht werden, damit ich ihn als Ersatzteil einlagern kann.

Wenige Tage später, ich glaube es war der 1. September 2008, rief Nik Benjamin Fuhlhage mich an und teilte mir mit, dass die Absaugung seiner Lackierkabine trotz Reparatur des Steuergerätes immer noch nicht einwandfrei funktioniere und er so nicht vernünftig lackieren könne. Da er einen Servicetechniker frühestens in 14 Tagen ranbekommen würde, habe er in Hameln zu der Firma, in der er Karosseriebauer gelernt habe, Kontakt aufgenommen und vereinbart, den Bus dort zu lackieren, um endlich weiterzukommen. Er wolle den Bus am 02.09.2008 auf einem Trailer mach Amelgatzen überführen, wo er gegenüber seiner ehemaligen Wohnung auf dem Grundstück Emmerstraße 17 vier Stellplätze angemietet und bis zum Jahresende bezahlt habe. Diese Stellplätze wolle er auch über seinen Umzug und das Jahresende 2008 hinaus behalten, da sie nur eine sehr geringe Miete kosten und er somit bei längeren Fahrten dort eine Zwischenstop- und Unterstellmöglichkeit habe.

Der Bus solle in der Nacht vom 02. auf den 03. September 2008 dort untergestellt und am Morgen des 03.09.2008 nach Hameln zum Lackieren gebracht werden. Der Hof sei abschliessbar und der Bus auf dem Trailer würde unter ein Carport gestellt. Er selbst wolle bei einem Kumpel "in der Nähe" übernachten. Zu diesem Zeitpunkt war die BULLIZEI nach Nik Benjamin Fuhlhage`s Aussage nur die nackte Rohkarosse auf eigenen Achsen, in mattgrau grundiert und zum Lackieren vorbereitet. Angebaut waren nur das Westfalia-Klappdach und der vordere Dachspoiler, da diese ebenfalls mitlackiert werden sollten.



Die Katastrophe!

Am 03.September 2008 erhielt ich dann nachmittags von Nik Benjamin Fuhlhage die telefonische Meldung, dass die BULLIZEI samt Trailer, sowie zwei weitere Busse, welche er schon seit ein paar Wochen dort abgestellt habe, gestohlen worden seien! Bei den beiden anderen Bussen handele es sich um eine Pritsche von ihm selbst, sowie den Campingbus eines Freundes, beide angeblich nicht fahrbereit und aufgrund der Beladung mit Ersatzteilen und großen Teilen von Nik Benjamin Fuhlhage`s Werkstattaustattung auch kaum rollbar, zumal an der Pritsche die Reifen der Hinterachse platt gewesen seien. Komisch, dass angeblich der größte Teil seiner Werkstatt im Wert von ca. 10.000 Euro (so seine Angaben in seinem Eintrag "BITTE UM MITHILFE !! FAHRZEUGDIEBSTAHL !!" im bulliforum.com) plötzlich wieder in Amelgatzen eingelagert gewesen sein sollen, wo er doch vorher immer erzählt hatte, er habe den größten Teil seiner Werkstatt sukzessive nach Könnigde verbracht. Dort will er plötzlich nur noch "notdürftig eine Werkzeugkiste für dringendste Reparaturen" gehabt haben. Angeblich hätten diese beiden Busse seit einigen Wochen in Amelgatzen gestanden, weil ihn ein Bekannter mit Transportmöglichkeit für diese Busse "hängen gelassen" habe!

Er habe den Diebstahl morgens bemerkt, als er die BULLIZEI samt Trailer habe abholen und zum Lackieren fahren wollen und bereits bei der Polizei in Hameln Meldung gemacht, eine Anzeige aber bei sich zuhause in Stendal erstattet! Von der dortigen Polizei gab er mir auch ein Aktenzeichen durch. Des weiteren habe er bereits versucht, in der Nachbarschaft zu erfahren, ob jemand etwas gesehen oder gehört habe, aber noch nichts erreicht.

Bei diesem Telefonat klang Nik Benjamin Fuhlhage, als wäre er fast am Heulen und kurz vor einem Zusammenbruch.

Er wolle weiterhin in der Umgebung sich umhören und alle Schrottplätze und Recyclinghöfe abklappern, ob die Busse irgendwo angeliefert worden seien. Er befürchtete aber, dass es auch möglich sei, dass irgenwelche "reisenden Schrottsammler" die vermeintlichen Schrottkarossen mitgenommen hätten, um sie zum Altmetallpreis zu verkaufen. Das am "Tatort" auf einer eigentlich ruhigen und verwinkelten Wohnstraße, die für Ortsunkundige einige hundert Meter weiter als Sackgasse zu enden scheint, schon früher, als Nik Benjamin Fuhlhage noch dort wohnte, fremde Autos langsam und offensichtlich die Grundstücke absuchend vorbeigefahren sind, am Ende gewendet haben und langsam zurückgefahren sind, wie er mir mitteilte, hatte ich bei meinen damaligen Besuchen dort selbst mehrfach gesehen. Dass man die Straße am "Ende" über eine Brücke weiterfahren und hinter einem Sportplatz entlang bis zum Nachbarort durchfahren könne, wissen laut Nik Benjamin Fuhlhage`s Aussagen nur Eingeweihte. Mir war das trotz mehrmaliger Besuche dort auch nicht bekannt, allerdings hatte ich damals auch nie danach gefragt oder es ausprobiert, da ich in eine andere Richtung fahren musste, wenn ich nach Hause wollte.

Auch sind Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri damals jedesmal vom Sofa hochgesprungen und zum Fenster gelaufen, wenn auf dem eigenen Hof die bewegungsmeldergesteuerte Aussenbeleuchtung anging, da angeblich vor rund vier Jahren Nik Benjamin Fuhlhages komplette Werkstatt ausgeraubt wurde. Ausserdem sei bekannt, dass er dort an Autos schraube. Des weiteren haben er und Claudia Ilona Kadatz-Haziri einmal vor längerer Zeit am hellichten Tage auf dem gegenüberliegenden Hof Emmerstraße 17 jemanden mit einem Pritschenwagen vorfahren und in aller Seelenruhe Kabelreste kleinschneiden und aufladen gesehen. Da bei einem angeblichen Rückruf bei dem Vermieter dieser mitteilte, er habe keine Arbeiter oder Schrottabholer bestellt, haben die beiden damals die Kennzeichen notiert und die Polizei gerufen.

Nik Benjamin Fuhlhage fragte mich, was mir noch einfiele, was man tun könne. Daraufhin teilte ich ihm mit, er sollte Diebstahlmeldung in die Bulliforen posten, was er mir zusagte. Ansonsten vereinbarten wir, in Verbindung zu bleiben und uns sofort gegenseitig zu informieren, falls es Neuigkeiten gäbe oder einem von uns noch neue Ideen zur Wiederauffindung der Fahrzeuge einfielen. Er habe zuerst mal mich informiert, jetzt müsse er noch den Besitzer des Campingbusses anrufen. Über meine recht ruhige Reaktion auf die Diebstahlmeldung sei er schon erstaunt. Wie der andere Besitzer reagiere, wäre ihm noch nicht ganz klar, er vermute, dass dieser "Amok laufen" würde.

Ca. eine Stunde später hatte Nik Benjamin Fuhlhage eine recht lange Meldung der Diebstahlumstände im bulliforum.com geposted (siehe Link weiter oben im Text!). Komisch nur, dass er dort als Melde-Telefonnummer (s)eine Handynummer mit 01520/... angegeben hat, wo ich doch erst wenige Tage vorher seine angeblich neue 0160/-Handynummer von ihm bekommen hatte! Bei meinem ersten Versuch, mal die 01520-Nummer anzurufen um zu sehen, wer da dran geht, erhielt ich leider nur die Ansage "Der gewünschte Teilnehmer ist zur Zeit nicht erreichbar!".

Ungefähr zur selben Zeit erhielt ich unvermittelt von eben dem gemeinamen Bekannten, der uns damals quasi zusammengebracht hatte, einen Anruf, ob ich noch Kontakt zu Nik Benjamin Fuhlhage habe und dass er stinksauer auf Nik Benjamin Fuhlhage wäre. Von dem Bullidiebstahl wusste er noch garnichts! Ich erzählte ihm kurz davon und fragte, was für Probleme er denn mit Nik Benjamin Fuhlhage habe. Er teilte mir mit, er habe leichtsinnigerweise Nik Benjamin Fuhlhage seinen eigenen Ebay-Account zur Verfügung gestellt, damit dieser Teile verkaufen könne. Das Geld für die Teile sei direkt an Nik Benjamin Fuhlhage geflossen, dieser habe aber die Teile nie geliefert und nun habe er als Account-Inhaber die Probleme und Beschwerden der Käufer am Hals. Er könne Nik Benjamin Fuhlhage nicht erreichen, weil er keine aktuellen Telefonnummern von diesem habe.

In den Tagen vom 03.09.08 bis letztmalig am 10.09.08 haben Nik Benjamin Fuhlhage und ich mehrere Male telefoniert, ohne wirklich zu einer Lösung zu kommen. Er teilte mir u.a. mit, dass der Besitzer des Campers ihn am Telefon "rund gemacht" und sofort danach bei der Polizei angezeigt habe. Ausserdem habe Nik Benjamin Fuhlhage einen Detektiv eingeschaltet und mit der Suche nach den Bussen beauftragt, da er sich nicht auf die Polizei verlassen wolle. Bei seinen angeblichen weiteren Nachbarschaftsbefragungen habe ausgerechnet und als (bis dato) Einziger ein bekannter Alkoholiker ausgesagt, er habe nachts nicht schlafen können und Krach auf dem Hof gehört, daraufhin habe er am Fenster nachgesehen und auf dem Hof wären 8-10 Personen rumgelaufen. Er habe sich dann aber wieder hingelegt. Des weiteren habe Nik Benjamin Fuhlhage mittlerweile alle Schrottis in der Umgebung abtelefoniert und angefragt, aber nirgendwo seien T3`s abgegeben worden. Er habe dann um sofortige Meldung an ihn gebeten und überall seine Telefonnummer hinterlassen.

Er habe vor Monaten von jemandem gehört, dass in einem stillgelegten Betonwerk in der Nähe von Amelgatzen Busse stehen sollen. Auch dort sei er gewesen und habe sich "Zutritt verschafft", aber dort sollen keine Busse mehr stehen.

Meine letzte Hoffnung, dass in irgendeiner Form eine Versicherung greifen würde, wurde auf meine Nachfrage dann auch zerschlagen. Nik Benjamin Fuhlhage`s angebliche Firmenversicherungen wären angeblich nur auf die Adresse Amelgatzen, Emmerstraße 26 gültig gewesen, nicht aber für seine Stellplätze Emmerstraße 17 oder anderswo. Ausserdem habe er die Versicherung zum 30.8.2008 gekündigt, da er aufgrund der baulichen Zustände in Könnigde (noch) kein Gewerbe anmelden könne, oder aber horrend hohe Versicherungssummen zahlen müsse. Komisch nur, dass er mir wenige Wochen vorher noch erzählt hat, wie aufwändig die Gewerbeanmeldung in Stendal im Gegensatz zu Hameln sei!

Mehrmals in unseren Gesprächen lies Nik Benjamin Fuhlhage seine Ratlosigkeit, wo die Busse abgeblieben sein könnten, durchblicken. Wir haben mehrmals verschiedene Möglichkeiten durchgesprochen, aber er war noch am ehesten der Meinung, es wäre ein "fliegender Altmetallsammler" gewesen, der sich die Busse geschnappt hat, um das Metall zu Geld zu machen.

In einem der Gespräche teilte Nik Benjamin Fuhlhage mir mit, er würde im Internet (mobile, autoscout, etc) nach brauchbaren Ersatzkarossen suchen, um sowohl mich, als auch den Besitzer des ebenfalls gestohlenen Campingbusses wenigstens einigermaßen angemessen zu entschädigen. Auf meine detaillierte Nachfrage, ob er mir dann die BULLIZEI auf Basis einer solchen Ersatzkarosse nochmal neu aufbauen wolle, bejahte er dieses sinngemäß in etwa so: "Ist zwar reichlich Arbeit, weil ich ganz von Vorne anfangen muss, aber was bleibt mir übrig? Ich will versuchen, euch euren Schaden so gut wie möglich zu ersetzen, auch wenn ich weiss, dass du dein rotes "07"-Kennzeichen trotzdem verlierst. Der Besitzer des Campers ist auch stinkesauer und will nur seinen Bus wiederhaben, aber was soll ich denn machen???"

Am Sonntag, den 07.09.2008 hatte ich morgens ein kurzes Telefonat mit Claudia Ilona Kadatz-Haziri (Nik Benjamin Fuhlhage schlief zu der Zeit angeblich noch), in dem sie mir mitteilte, selbst nach Amelgatzen fahren zu wollen, um die Anwohner zu befragen, die Nik Benjamin Fuhlhage unter der Woche aufgrund ihrer Berufstätigkeit nicht erreicht habe. Bei einem abendlichen Telefonat mit Nik Benjamin Fuhlhage war Claudia Ilona Kadatz-Haziri angeblich noch unterwegs. Auf die Rückmeldung, was sie evtl. noch herausgefunden habe, sowie auf die zugesagte Kopie der Anzeige aus Stendal warte ich bis heute (14.09.2008) noch!

Am 10.09.2008 bei Nik Benjamin Fuhlhage`s bisher letztem Anruf war ich aus beruflich-zeitlichen Gründen etwas kurz angebunden, so dass Nik Benjamin Fuhlhage mir nur mitteilte, der Detektiv habe jemand ausfindig gemacht, der etwas auf dem Hof gesehen und den Krach gehört habe, aber dieser Jemand habe gedacht, Nik Benjamin Fuhlhage wäre dort zugange und er habe sich nichts weiter dabei gedacht. Komisch, dass Nik Benjamin Fuhlhage mir dieselbe Geschichte von vor ein paar Tagen nochmal in leicht abgewandelt erzählt! Dadurch stutzig geworden, aber unter Zeitdruck, habe ich ihn dann nur gefragt, ob das der von ihm bereits erwähnte Alkoholiker gewesen sein, was er aber verneinte!

Da ich in den "BULLIZEI gestohlen"-Threads des forumvwbus.de und des bulliforum.com mittlerweile meine eigene Handynummer für Tips und Hinweise veröffentlicht hatte, erhielt ich am 11.09.2008 einen anonymen Anruf ohne Rufnummernanzeige und mit der Bitte um äusserst diskrete Behandlung. Mir wurde mitgeteilt, dass die Busse angeblich schon deutlich vor dem 03.09.2008 ("vermutlich schon im August") vom Hof verschwunden seien / entfernt wurden und dass Nik Benjamin Fuhlhage Kenntnis davon gehabt habe! Des Weiteren sei das Hoftor des Grundstücks Emmerstraße 17 entgegen Nik Benjamin Fuhlhage`s Angaben in seinem Forumseintrag im bulliforum.com niemals abschließbar gewesen und seine Stellplätze dort hätten kein Carport beinhaltet! Die BULLIZEI habe entgegen allen anderslautenden Aussagen von Nik Benjamin Fuhlhage allerhöchstwahrscheinlich den Hof der Emmerstraße 26 nie verlassen, auf garkeinen Fall um zu einem Lackierer gebracht zu werden! Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri seien "seit Wochen nicht mehr in Amelgatzen gewesen"! Sie hätten ihre Wohnung als Saustall hinterlassen und die Mietschulden betrügen mittlerweile mehrere Tausend Euro, da sie abgesehen von der allerersten Monatsmiete niemals bezahlt hätten! Auch die Stellplätze auf dem gegenüberliegenden Hof seien entgegen Nik Benjamin Fuhlhage`s Aussagen nicht bezahlt gewesen! Der / die Vermieter (der Wohnung und / oder des Stellplatzes) sollen die Fahrzeuge schon vor Längerem mit einem Frontlader auf entsprechende Transportfahrzeuge verladen und zu einem Schrotthändler gebracht haben, um vom Altmetallpreis wenigstens einen Teil ihrer Auslagen und Kosten decken zu können!



15.09.2008:

Heute um 16 Uhr hatte ich ein Telefonat mit der Polizei. Dabei wurde mir als Ermittlungsergebnis mitgeteilt, dass Nik Benjamin Fuhlhage`s ehemaliger Vermieter die Busse hat abholen lassen. Vom nächstbesten Schrottabholer, den er finden konnte. Leider ist der Vermieter zur Zeit grad in Rumänien im Urlaub und konnte der Polizei die Telefonnummer der Schrottis nicht geben, weil diese bei ihm zuhause liegt. Es soll sich um einen "fliegenden Schrottabholer" handeln, der keinen eigenen Abstellplatz hat und dessen LKW über keine geeignete Lade- und Hebevorrichtung verfügt. Wahrscheinlich wurden die Busse mit einem Radlader o.ä. aufgeladen, so dass wohl vom Schlimmsten auszugehen ist!

Seit heute habe ich die Sache meinem Rechtsanwalt übergeben.



16.09.2008:

Bei einem nochmaligen Telefonat mit der Polizei teilte man mir mit, dass die Busse bereits am 16.08.2008 (!!!) durch den Vermieter abholen gelassen wurden!!! Es sei aber fraglich, ob die BULLIZEI überhaupt dabei war, oder ob die noch irgendwo anders steht!!!

Da seit meinem letzten Gespräch mit Nik Benjamin Fuhlhage vom 10.09.2008 nun auch genug Zeit ins Land gezogen war und er sich seit dem nicht mehr gemeldet hatte, hab ich ihn heute einfach mal angerufen. Er war verwundert, weshalb ich ihn auf der 01520-Nummer anrufe. Dabei hatte er diese doch sogar selbst im Forum wegen des "Bulli-Diebstahls" geposted.

Ich habe ihm nichts von meinem Telefonat mit der Polizei erzählt (habe ich übrigens auch im weiteren Verlauf nach weiteren Telefonaten mit der Polizei nie getan!!!).

Nach seiner Aussage gäbe es nichts neues, ansonsten hätte er sich schon bei mir gemeldet und ich wäre der Erste, den er sofort anrufen würde, wenn er was Neues hört.

Der Detektiv soll nach Nik Benjamin Fuhlhages Aussagen "immer noch stöbern" und "die Schrottis abklappern".

Bei den Anwohnern in Amelgatzen habe angeblich "keiner was mitgekriegt", der Detektiv habe ALLE erreicht, auch die, die Nik Benjamin Fuhlhage unter der Woche wegen Berufstätigkeit nicht habe erreichen können. Komisch! Am 10.09.2008 teilte Nik Benjamin Fuhlhage mir noch mit, der Detektiv habe einen Anwohner ausfindig gemacht, der was gehört habe, aber annahm, es wäre Nik Benjamin Fuhlhage, der da auf dem Hof Krach macht und deshalb habe er der Sache keine Bedeutung beigemessen. Ausserdem wollte Claudia Ilona Kadatz-Haziri doch am Sonntag, den 07.09.2008 nochmal nach Amelgatzen fahren, um eben die berufstätigen Nachbarn zu befragen (siehe weiter oben im Text!)!

Ausserdem habe Nik Benjamin Fuhlhage gestern einen Anruf von einer Frau aus Pyrmont auf eben diese 01520-Nummer bekommen, welche ihm mitgeteilt habe, dass dort ein weiterer Bus unter einem Carport weg geklaut worden sei.

Bezüglich der von ihm in Aussicht gestellten Suche nach Ersatzkarossen habe er in der letzten Woche keine Zeit gehabt, da er das Haus "winterfest" machen musste. Claudia Ilona Kadatz-Haziri sei in der Woche bei ihrer Mutter in Bayern gewesen, da diese "schwere Probleme" gehabt habe.

Im Zusammenhang mit seine angeblichen Suche nach Ersatzkarossen hatte er mich ja vor ein paar Tagen gefragt, ob ich "besondere Wünsche und Vorlieben" hätte, worauf ich ihm gesagt hatte, dass es auf jeden Fall wieder ein Automatik-Bus und optimalerweise wieder aus dem Baujahr 1984 sein sollte. Eine 84er Automatik-Karosse sei aber schwer zu finden, sagte Nik Benjamin Fuhlhage. Ab Baujahr 1985 wären welche im Angebot gewesen.

Auf meine Frage, ob man nicht eine Schaltwagen-Karosse auf Automatik umrüsten könne (im Hinterkopf hatte ich den Gedanken, dass meine Automatik ja noch bei ihm sein müsste, was ich aber nicht ausgesprochen habe!) sagte er mir, dass man dafür "das Blech vorne raustrennen und durch eines aus einer Automatik-Karosse ersetzen müsse". Somit "brauche man also zwei Karossen, eine Automatik zum Blech raustrennen und eine gute Karosse vom Schaltwagen"! Ein Urteil in technischer Hinsicht zu dieser Aussage mögen sich die Leute bilden, die sich damit karosseriebauerisch besser auskennen, als ich!

Auch habe er "2 oder 3 Telefonnummer von Leuten, die viel mit Bussen machen aus dem Stuttgarter Raum", welche er bezüglich seiner Karosseriesuche bereits kontaktiert habe.

Dass er vergessen hatte, mir die zugesagte Kopie seiner Anzeige aus Stendal einzuscannen und zuzumailen, fiel ihm sogar ganz von alleine ein und er sagte mir zu, dies noch "heute abend" zu erledigen.



18.09.2008:

An dieser Stelle vorab erstmal ein GANZ FETTES DANKESCHöN an "Bullitreiber"!!!
Er hat heute einen ganzen Tag seiner kostbaren Freizeit geopfert und ist mit mir nach Könnigde gefahren, um mit anzupacken, meine restlichen BULLIZEI-Teile abzuholen!

Da ich ja seit dem 16.09.2008 von der Polizei weiss, dass mein Bus bereits vor EINEM MONAT abgeholt wurde und den Umständen nach annehmen musste, dass er für immer weg ist, hatte ich einen Mercedes Sprinter Langfahrgestell gemietet und wir sind unangekündigt zu Nik Benjamin Fuhlhage gefahren, um alle Teile der BULLIZEI, welche ja noch bei ihm lagerten, abzuholen.

Die Begrüßung war freundlich, und bis Nik Benjamin Fuhlhage kurz darauf nach Hause kam, wurden wir von Claudia Ilona Kadatz-Haziri mit Kaffee bewirtet.

Nik Benjamin Fuhlhage fragte zwar, weshalb ich nicht vorher angerufen hätte, warum ich so plötzlich alle Teile mitnehmen wollte und was denn dann mit seiner Suche nach einer Ersatzkarosserie werden soll, was ich aber ganz bewusst nur mit der ungenau-ausweichenden Antwort, dass ich erstmal überlegen will, wann und wo und wie es weitergeht und ob überhaupt, oder ob ich vielleicht die kompletten oder einzelne Teile verkaufe, um erstmal wieder Geld in die Kasse zu bekommen, beantwortet habe. Bezüglich seiner angeblichen Suche nach einer Ersatzkarosserie sind wir so verblieben, dass er nur nach vorheriger Rücksprache mit mir eine solche besorgt.

Nik Benjamin Fuhlhage hat dann die Teile (bis auf wenige Fehlteile, die er noch suchen und sich dann bei mir melden will!) zusammengesucht und uns netter Weise auch beim Einladen geholfen.

Nachdem der Sprinter beladen war, haben wir noch den angebotenen "Kaffee auf die Schnelle vor der Abfahrt" getrunken und sind losgefahren.

Alles in allem bis hierher unspektakulär und freundlich. Über die Sache an sich wurde, ausser eingangs kurz, wie oben erwähnt, nicht weiter gesprochen.

Peng! Der Knaller folgte telefonisch, kaum eine halbe Stunde nach unserer Abfahrt bei Nik Benjamin Fuhlhage! Ich erhielt einen Anruf von der Polizei, deren Ermittlungen ergeben hätten, dass die Busse, die am 16. August 2008 durch einen vom Vermieter von Nik Benjamin Fuhlhages ehemaliger Wohnung (Emmerstraße 26) beauftragten Schrottabholer abtransportiert wurden, am 18. August 2008 auf einem Schrottplatz in (oder bei) Bösingfeld geschreddert wurden! Nik Benjamin Fuhlhage habe die Räumungsfrist, welche ihm der Vermieter gesetzt habe, untätig verstreichen lassen, so dass dieser die Fahrzeuge hat entfernen lassen. Vor lauter Schreck hatte ich ganz vergessen zu fragen, ob die BULLIZEI denn auch DEFINITIV dabei gewesen sei, deshalb habe bei der Polizei am 19.09.2008 nochmals angerufen, um dieses nachzufragen. Man teilte mir mit, dass aufgrund der Fahrzeugbeschreibung des Schrottis die BULLIZEI definitiv dabei war!!!

Gegen 20:30 Uhr war ich dann ENDLICH wieder zu Hause und habe mit meinem Vater den Sprinter bis ca. 22:45 Uhr ausgeladen und alle Teile erstmal einfach nur im Keller abgestellt. HILFE!!! Unser Keller sieht aus, als wenn jemand eineinhalb Busse dort reingeworfen hätte!!!



19.09.2008:

Nachdem heute offenbar der Brief meines mittlerweile eingeschalteten Anwalts bei Nik Benjamin Fuhlhage angekommen ist, in welchem mein Anwalt Nik Benjamin Fuhlhage mit den Vorwürfen gegen ihn konfrontiert und zur Herausgabe der noch in seinem Besitz befindlichen Teile der BULLIZEI, sowie Rückzahlung der in Vorkasse gezahlten 16.000 Euro bis zum 03.10.2008 auffordert, erhielt ich heute um 16:53 Uhr folgende SMS von Nik Benjamin Fuhlhage (exakter buchstabengetreuer Wortlaut!!!):

"Das ist aber ein schönes schreiben ich fülle mich echt ver... Was soll der spruch das ich dein auto nicht vertig machen will das halte ich für ein gerücht und das weißt du auch und das mein ex vermitter dein bus hat glaube ich nicht und wenn dann hätte er sie nicht nachts geholt (der wohnt auch im osten) aber wir weden sehen oder hast du eine klare aussage von ihm PS IST NET WIE DU FREUNDLICH AUF MEINEM SOFER gesessen hast du hättest wenigstens mit mir reden können aber da habe ich mich getäuscht schade das hätte ich nicht gedacht"

Da ich darauf nicht geantwortet habe, bekam ich um 20:19 Uhr eine weitere SMS (wieder exakter Wortlaut!!!):

"Danke das ich eine antwort bekomme das bist du mir schuldich"

Auch diese habe ich nicht beantwortet.



20.09.2008:

An dieser Stelle erstmal ein GANZ FETTES DANKESCHöN an meine Eltern!!! Diese haben mir einen nicht unerheblichen Teil ihres Kellers zum Einlagern meiner Bus-Teile zur Verfügung gestellt und mein Vater hat beim Ausladen und Einsortieren tatkräftig mit angepackt!

Nachdem wir gestern und heute die Sachen vernünftig einsortiert haben, musste ich feststellen, dass leider doch nicht alle "Kleinteile" in dem Maurerkübel drin waren, die nach Nik Benjamin Fuhlhage`s Angaben drin sein sollten!



26.09.2008:

Bereits um kurz nach Mitternacht bekam ich eine SMS von jemand, der mir mitteilte, dass die Busse wieder da wären! Er habe grad mit Claudia Ilona Kadatz-Haziri gechattet, da habe sie dieses mitgeteilt. Mehr wisse er auch nicht!

Da ich diese SMS erst morgens beim Aufstehen gesehen hatte, guckte ich mal im Bulliforum.com, und siehe da: "TDI-Freak-Nik" Nik Benjamin Fuhlhage hatte nachts um 00:21 Uhr einen Eintrag "BUSSE WIEDERGEFUNDEN" eröffnet!

Komischerweise schreibt Nik Benjamin Fuhlhage darin nur leider nichts von den Karossen, sondern nur von einem Ebayverkäufer, der jede Menge Bus-TEILE verkauft! Angeblich auch Teile, die Nik Benjamin Fuhlhage zweifelsfrei als aus den "gestohlenen" Bussen stammend erkannt haben will! Und dieser Ebayverkäufer ist eine Recyclingfirma aus dem Extertal, also aus der Nähe des "Diebstahl"-Ortes!

Weiterhin komisch, dass Nik Benjamin Fuhlhage einen Satz vordere Bremsscheiben "von der BULLIZEI" bei den Ebayangeboten des Schrottis "identifiziert" haben will! In dem Ebayangebot sind die Scheiben unverbaut mit Originalkarton zu sehen (ATE, blauer Karton)! Nik Benjamin Fuhlhage hat zwar Recht, dass er mir ein ebensolches Paar in einem ebensolchen Karton früher mal (s.o.: "Kofferraum voll Ersatzteile"!) als für die BULLIZEI gekauft präsentiert hat und es davon in meiner Restaurations-Fotoserie auch Bilder gibt. Ebenso hat Nik Benjamin Fuhlhage angeblich "BULLIZEI STOßDÄMPFER NEUTEILE EINWANDFREI IDENTIFIZIERT!!!!!!!!"

Aber auf meine Nachfrage am 18.09.2008 bei der Abholung meiner Teile, wo denn die ganzen Klein- und Ersatzteile seien, die er mir damals gezeigt hatte, sagte Nik Benjamin Fuhlhage mir, dass die alle an der BULLIZEI verbaut gewesen seien (u.a. Achsgummis, Aufhängungsteile, Bremsteile, etc.!)!!! Seltsam, dass Teile, die an meinem Bus verbaut gewesen sein sollen, der bei einem angeblichen Diebstahl, der am 03.09.20087 stattgefunden haben soll, und bei dem die BULLIZEI, welche nach polizeilichen Ermittlungen schon am 16.08.2008 abgeholt und am 18.08.2008 geschreddert wurde, "geklaut" worden sein soll, plötzlich am 26.09.2008 als "unverbaut und original verpackt" wieder auftauchen!!! Wahrscheinlich hat Nik Benjamin Fuhlhage den leeren Karton in den Bussen aufbewahrt und der Schrotti hat die Bremsscheiben vom Bus wieder abgebaut, bevor er den geschreddert hat und hat sie wieder verpackt???

Ausserdem verkauft die Recyclingfirma (Stand heute, der 26.09.2008!!!) fast nur Plastik-Kleinkram, u.a. fast eine halbe Seite Kühlwasserbehälter (von FüNF Seiten Ebayangebote, ebenfalls Stand 26.09.2008!)! Und das, wo doch in den Bussen Teile und Werkzeug für rund 10.000 Euro gelagert gewesen sein sollen???

Auf Nachfrage bei der Polizei habe ich erfahren, dass diese Sache dort bereits bekannt sei und es sich um die Autoverwertung handele, welche die Busse geschreddert habe (s.o.!). Eigentlich habe man der Polizei erzählt, die Kleinteile und alles, was in den Bussen lag, habe man ordnungsgemäß nach Materialsorten getrennt und entsorgt, aber "Da haben die mich wohl ein bißchen angeflunkert."! Also KEINE "heisse Fährte", auch wenn im Forum der Besitzer des Schrottplatzes schon fast gelyncht wurde!


Auf die Antworten zu meinen Fragen im o.g. Forumseintrag:

"Frage 1: WO sind die Karossen???

Frage 2: WIE kam es überhaupt dazu, dass dieser Verkäufer an die Teile kam??? Bzw. sofern es sich WIRKLICH um DIE "entwendeten" Teile handelt: WIE kam es dazu, dass er die Busse überhaupt abgeholt hat??? DAFüR muss es ja eine verdammt gute Erklärung geben!!!"

bin ich mal gespannt!!!


Und so ganz nebenbei: die am 16.09.2008 von Nik Benjamin Fuhlhage zum zweiten Mal zugesagte Zusendung einer Kopie der Anzeige aus Stendal ist bis heute immernoch nicht angekommen!



Oktober - November 2008:

Mein Anwalt und ich warten (IMMERNOCH!!!) auf die angeforderte Akteneinsicht!

Derweil tauchen bei einem Ebay-Verkäufer namens "mirkonahrwold" aus Extertal zwei Mal Teile (einmal drei Radkappen, einmal die Hella-Starktonhörner) auf, die ich aufgrund von Beschaffenheit (markante Kratzer und Flecken an den Radkappen) und Bauweise (Zusammenbau beider Hella-Hörner auf einem gemeinsamen Grundträger) EINWANDFREI, Im Falle der Radkappen sogar mit Fotobeweisen, als mein Eigentum identifizieren kann!!!

Entsprechende Anschreiben meines Anwaltes, die Auktionen einzustellen, wurden von "mirkonahrwold" ebenso ignoriert, wie die gesetzten Herausgabefristen für die Teile!

Bei dem Ebaynamen "mirkonahrwold" handelt es sich um die Firma Weserbergland-Recycling, welche von Mirko Nahrwold und Stefan Garbelmann betrieben wird. Diese haben im Auftrag des Vermieters die Hallenräumung und Verschrottung allen dort aufgeladenen Materials (u.a. die drei als "gestohlen" gemeldeten Bus-Karosserien) ausgeführt.



Freitag, 13.02.2009:

Nachdem mein Anwalt mir einige Wochen zuvor telefonisch mitgeteilt hatte, dass er die Akteneinsicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover noch ein zweites Mal beantragt habe, damit wir endlich weiter machen können, fand ich am heutigen Tage, als ich von der Arbeit nach Hause kam, ein Schreiben von ihm vor.

Er hatte ENDLICH die Akte zu Einsicht vorliegen und hat mir u.a. eine Kopie des polizeilichen Ermittlungsberichtes mitgeschickt. Da daraus im Wesentlichen nur die Dinge hervorgehen, die ich zu diesem Zeitpunkt schon wusste und oben bereits geschrieben habe, verzichte ich hier auf eine wortwörtliche Abschrift der fünf DIN-A-4-Seiten. Ein paar "signifikante Punkte" möchte ich aber doch hervorheben:


1. Aussage der Tochter des Vermieters Emmerstraße 26 (Nik Benjamin Fuhlhages ehemalige Wohnanschrift und Schrauberbude):

"Mitte Juli 2008 sei Herr Nik Benjamin Fuhlhage weggezogen und habe im August 2008, in einer Freitagnacht bis ca. 03:00 Uhr (in einer "Nacht- und Nebelaktion") restliche Sachen dort abgeholt. Weiterhin solle er bei ihrem Vater noch Mietschulden haben."



2. Bezüglich meiner Hinweise an den zuständigen Ermittler der Polizei auf meine Homepage mit der dortigen Restaurationsbeschreibung und den relevanten Links zu Nik Benjamin Fuhlhages Einträgen im bulliforum.com:

"Entgegen dem Anzeigetext sind die drei VW-Busse innerhalb des Suchaufrufes (Anm. BULLIZEI: im Forum) genau beschrieben. Mehr oder weniger handelt es sich bei den verschwundenen Fahrzeugen nur noch um motorlose Karossen. Weiterhin wird bekannt, dass die Karosse des ehemaligen Polizeibullis zur Vorbereitung einer neuen Lackierung grundiert gewesen sei und am Abstellplatz (Anm. BULLIZEI: Wie oben schon genannt, Emmerstraße 17!) auf einem Trailer gestanden haben soll. Von diesem Trailer ist in der Strafanzeige (Anm. BULLIZEI: Nik Benjamin Fuhlhages Anzeige des angeblichen Diebstahls!) keine Rede."



3. "Weiterhin wird mit dem für den Bereich Emmerthal zuständigen Gerichtsvollzieher telefonisch Rücksprache gehalten. Dieser gibt an, dass er Herrn Nik Benjamin Fuhlhage und Frau Claudia Ilona Kadatz-Haziri (Nik Benjamin Fuhlhages Lebensgefährtin) dienstlich kenne und letztmalig am 26.08.2008 an der ehemaligen Scheune (Anm. BULLIZEI: Nik Benjamin Fuhlhages Schrauberscheune) gewesen sei. Diese sei leer gewesen. Eine Zwangsvollstreckung der verschwundenen Karossen habe er nicht durchgeführt. Er habe auf dem Grundstück auch keine Fahrzeuge mehr gesehen."



4. Bezüglich der von Nik Benjamin Fuhlhage genannten Carports auf dem Grundstück Emmerstraße 17, unter welchem die Busse abgestellt gewesen sein sollen:

"Entgegen des Suchaufrufs im Internet befinden sich auf dem Grundstück keine Carports."



5. Bezüglich der Befragung der beiden Schrottabholer (Firma "Weserbergland-Recycling", Mirko Nahrwold und Stefan Garbelmann, Extertal, Ebay-Name: "mirkonahrwold"):

"Auf Befragen geben beide an, dass sie die Karosserien vom Grundstück des Bauernhofes, rechte Straßenseite aus Richtung Amelgatzer Straße gesehen, vor der zweitorigen Scheune, aufgeladen hätten. Dabei handelt es sich wie offenbar um das Grundstück Nr. 26."



BULLIZEIliches Fazit bis jetzt: TDI-Freak-Nik Benjamin Fuhlhage hat also nicht nur gegenüber mir und allen Forumsteilnehmern (wissentlich??? absichtlich???) widersprüchliche, bzw. unvollständige Aussagen getroffen, sondern auch gegenüber der Polizei! Darüber möge sich bitte jeder Leser sein eigenes Urteil bilden! Ich hoffe, dass die Polizei dies auch "auf dienstlichem Weg" tut!



Februar 2009 bis Januar 2010:

Den Rest des Jahres 2009 werde ich in etwas "komprimierter Form" zusammenfassen, da er im Hauptsächlichen aus anwaltlichem Schriftverkehr bestand und ich keine Lust habe, einen mehr als daumendicken Stapel recht trockenen Lesestoffs abzutippen. Lediglich die "Highlights" werde ich mehr oder weniger ausführlich beschreiben. Nebenbei bemerkt splittet sich die Geschichte im Laufe des Jahres 2009 in drei einzelne "Verfahrens-Stränge" auf:

- 1.Verfahrens-Strang:

Aufforderung zur Rückzahlung der von mir als Vorschuss gezahlten 16.000 Euro wegen Nichterfüllung des "Werksvertrags" zur Restauration der BULLIZEI gegen Nik Benjamin Fuhlhage und seine (mittlerweile ehemalige) Lebensgefährtin Claudia Ilona Kadatz-Haziri in "gesamtschuldnerischer Haftung" über Mahnbescheide bis hin zur Erwirkung eines rechtskräftigen Vollstreckungsbescheides. Weder von Nik Benjamin Fuhlhage, noch von Claudia Ilona Kadatz-Haziri haben mein Anwalt oder ich auch nur ein einziges Mal Antwort bekommen. Nichtmal einen fristgerechten Einspruch gegen die gegen sie beide erhobenen Vollstreckungsbescheide haben sie eingelegt. Dafür "darf ich mich glücklich schätzen", seit dem 07.07.2009 gegen beide einen vollstreckbaren Titel zu haben.


- 2.Verfahrens-Strang:

Erwirkung von Schadenersatz gegen den ehemaligen Vermieter von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri wegen unerlaubter Entsorgung der BULLIZEI und aller Zubehörteile.

So wurde der ehemalige Vermieter von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri seitens meines Anwalts aufgefordert, eine zunächst "grundsätzliche Schadensersatzpflicht, welche noch näher zu beziffern sei", mir gegenüber anzuerkennen, da er in "verbotener Eigenmacht" gehandelt habe, als er die Räumung der von Fuhlhage / Kadatz-Haziri angemieteten Räumlichkeiten veranlasst habe, auch wenn seine ehemaligen Mieter mit der Mietzahlung in Verzug waren. Statt dessen hätte er rechtlich korrekt einen Räumungstitel erwirken und die Räumung durch einen Gerichtsvollzieher durchführen lassen müssen.

Zunächst wurde seitens des Vermieters, mittlerweile auch vertreten durch eine Anwältin, alles abgestritten. Sogar mein Eigentumsrecht an der ehemaligen BULLIZEI. Die Krönung dieser "üblichen Abweisung aller Schuld" war dann ein Brief der Gegenseite, in dem es u.a. heisst [Zitat] "Soweit mein Mandant nach Räumung der Wohnung und des Nebengelasses durch seinen früheren Mieter Fuhlhage dort noch zurückgelassene Gegenstände angesehen hat, waren diese ohne jeden Wert und es bestand die Gefahr, dass eine Grundwasserverseuchung durch Altöl hätte eintreten können, da der frühere Mieter meines Mandanten die Gegenstände nicht ordnungsgemäß gesichert hat, die noch auf dem Grundstück belassen wurden."!!! [Zitat Ende] Ja, nee!!! Is klar!!! Aus meinem Bus, der zu dieser Zeit schon lange keinen Motor und kein Getriebe mehr verbaut hatte, soll eine Gefahr durch ölbedingte Grundwasserverseuchung ausgegangen sein, die zur sofortigen Verschrottung berechtigt hätte!?!?!?!? Ich glaub, ich spring gleich im Quadrat!!!

Nachdem wir mittels Kaufvertrag und Fahrzeugbrief mein Eigentum nachgewiesen hatten, wurde die Höhe des mittlerweile von mir "näher bezifferten" Schadens (eine fast drei DIN-A4-Seiten lange Liste von Fehlteilen, die ich bei meinem Besuch bei Nik Benjamin Fuhlhage in Könnigde am 18.09.2009 dort nicht vorgefunden hatte und die nach Nik Benjamin Fuhlhages Aussage bereits an der BULLIZEI verbaut, bzw. in den drei abhanden gekommenen Bussen eingelagert sein sollten) von 18.000 Euro angezweifelt. Später wurde dann durch die Anwältin des Vermieters eine "aussergerichtliche gütliche Einigung" durch Zahlung von 1500 Euro seitens ihres Mandanten an mich "rein im Erledigunsinteresse und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" angeboten, was ich aber abgelehnt habe.


- 3.Verfahrens-Strang:

Beschwerde gegen die Einstellung der Ermittlungen gegen die Firma "Weserbergland-Recycling" als ausführende Entsorgungsfirma und Verkäufer der angeblich entsorgten Teile bei Ebay.

Mit Schreiben vom 20.02.2009 teilte die Staatsanwaltschaft Hannover mit, dass das Verfahren wegen Diebstahls gegen die Firma Weserbergland-Recycling (Mirko Nahrwold / Stefan Garbelmann) "zu Recht eingestellt worden sei, da Anhaltspunkte einer Täterschaft nicht gegeben sind". Im Anhang ein Ermittlungsbericht des zuständigen Sachbearbeiters der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden, in welchem selbiger bestätigt, dass Nahrwold / Garbelmann zwar angegeben hätten, den Inhalt der Karossen entsorgt zu haben, dass dementgegen aber unzweifelhaft von den beiden Teile bei Ebay zum Kauf angeboten wurden. Lapidares Originalzitat: "Diesbezüglich haben beide gegenüber der Polizei also nicht die Wahrheit gesagt."!

Des weiteren geht aus dem Ermittlungsbericht hervor, dass Nahrwold / Garbelmann [Zitat] "durch Kenntnis der polizeilichen Ermittlungen am 18.09.2009 erfahren haben, dass aus zivilrechtlicher Sicht Unklarheiten bezüglich der Eigentümerfrage bestehen.

In ihrem Bewusstsein, dass der Inhalt der Karosserien nicht entsorgt worden und die Eigentümerfrage unklar ist, wäre es aus zivilrechtlicher Sicht äusserst bedenklich gewesen, Teile des Inhalts bei Ebay zum Verkauf anzubieten.

Ein Straftatbestand, der sich aus diesem Teileverkauf ergeben könnte, ist aus hiesiger Sicht jedoch nicht erkennbar. Die Ermittlungsakte wird zwecks weiterer Entscheidung der Staatsanwaltschaft Hannover zurückgesandt."[Zitat Ende].

Soviel also vorerst zur (u.a. in den Bus-Foren vorgebrachten) These vom Verkauf von Hehlerware! Angeblich "Im guten Glauben" gekauft und trotz polizeilicher Ermittlungen und Anschreiben meines Anwalts (auf die nicht reagiert wurde), fröhlich weiter bei Ebay verkauft!

Natürlich habe ich durch meinen Anwalt Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens einlegen lassen! In seiner Begründung hebt mein Anwalt dann auch nochmals hervor, dass beim Kauf der Karossen vielleicht noch Gutgläubigkeit im Spiel gewesen sei, aber spätestens nach sowohl polizeilichen Ermittlungen, als auch zwei Anschreiben meines Anwalts davon wohl keine Rede mehr sein kann! Und auch die angenommene Gutgläubigkeit als Unternehmer beim Ankauf von Fahrzeugen ohne Papieren und nicht vom Eigentümer, sondern von einem geprellten Vermieter sei sehr anzuzweifeln.



Was sonst noch im Zeitraum Februar 2009 bis Januar 2010 geschah?

Claudia Ilona Kadatz-Haziri und Nik Benjamin Fuhlhage haben sich mittlerweile getrennt und wohnen auch nicht mehr in Könnigde. Claudia Ilona Kadatz-Haziri ist mittlerweile mit Nik Benjamin Fuhlhages ehemaligen Kumpel Thorsten zusammen, dem einer der drei entsorgten Busse (der mit dem Westfalia-Dach) gehörte. Mit diesem zusammen bewohnt sie mittlerweile, nach dem Auszug aus Könnigde ca. Ende 2008, schon ihre zweite Wohnung (Stand Mitte 2009!)!

Nik Benjamin Fuhlhage war zwischenzeitlich zu einem Kumpel gezogen und soll Gerüchten zufolge sich dort durchgefressen und währdend der Kumpel zur Arbeit war, dessen Lebensgefährtin gep(iiiiiiiieeeep! Nicht Jugendfrei!!!) haben! Weshalb er dort mittlerweile nicht mehr wohnt, sondern innerhalb des Ortes umgezogen ist (Stand Ende 2009!), weiss ich (noch) nicht!

Anbei Auszüge aus einem Chat, den jemand mit Claudia Ilona Kadatz-Haziri geführt hat und der mir Anfang Mai 2009 zugespielt wurde:

Session Start (010XXXX10101:BlackSoul): Fri May 01 20:41:03 2009

XXX: Moin, verbirgt sich hinter dem Nickname Claudia ???

BlackSoul: ja was haste? was hat Nik jetzt schon wieder für wilde geschichten losgelassen?

XXX: Viel neues kann ich dir von Nik nict berichten, haben ihn und ina nur vorbei laufen sehen und waren und dachten wir haben uns verguckt. als sie dann nochmal vorbei sind haben wir alle gewunken und gerufen, aber die beiden sind vorbei gegangen, entweder haben sie uns wirklich nicht bemerkt oder wollten s nichte, keine Ahnung

BlackSoul: ne ne.. ihr habt euch nich verkuckt.. ich hab Nik november 2008 in stendal stehn lassen und er hat sich so ziehmlich sofort darauf an ina rangeschmissen... blond.. dicke titten.. was willste von nem primitiven nyphormanen erwarten.. und seit dem führen Nik ina und stephan eine mehr oder weniger glückliche dreierWG. naja.. der einzig nicht glücklich ist wohl stephan. der muß ertragen wie der neue stecher seiner frau in seinem haus wohnt und sich durchschmarotzt. löl

XXX: du bist jetzt also wieder Single und Nik macht mit Staphan und Ina einen auf Dreierbeziehung? Ich musste ja echt Lachen als ich das gelesen habe

BlackSoul: ich bin kein singel. nich mehr. aber stephan ina und Nik haben ne lustige dreier wg. allerdings ist stephan damit wohl nich so glücklich. naja.. ich wärs auch nich wenn mein kerl mir seine tussi ins haus schleppt und ich se auch noch durchfüttern muß und dabei zusehn muß wie die beiden rummachen. aber wenns schön macht *löl einfach nich drüber nachdenken *ggg

XXX: das is echt zu geil. das ganze. wieso war bei euch den Schluss, hat bei euch zwar immer stressig gewirkt, aber zwischen euch beiden schon irgenwie wie nen gutes Team

BlackSoul: also ich finds dreist und abartig.. von ina wie von Nik stephan zu sowas zu zwingen.. ich würds nich akzeptieren an stephans stelle. wenn mit gutem team meinst der eine baut scheiße und der andere versuchst zu verstecken dann ja. ich hab die bullizei nich in den sand gesetzt.. ich hab die ausreden für markus erfinden müssen

XXX: ich meinte jetzt eiegtnlich nach die Zeit als ihr den Bus bei uns geschlachtet habt und der TDi eingebaut wurde. Aber die Bullizeigeschichte is auch ganz lustig

BlackSoul: naja nun.. er war der techniker und ich der theoretiker. das hat ganz gut geklappt. aber da gab es viele viele dinge von denen niemand ausserhalb was mitbekommen hat.. und das ging einfach garnich... von den 3 jahren hab ich 2,5 jahre damit verbracht den alten wieder los zu werden.

XXX: die ganze Sache mit der Bullizei war ja erst nachdem bei usnd der Kontakt eingeschlafen war, und ich hab das nur ü ber die Foren verfolgt. Das Markus irgendiwe nen bisschen hingehalten wurde, konnte man ja noch rauslesen, aber die ganze Story mit dem Diebstahl und so ist mir echt zu wirr gewesen

BlackSoul: naja... is alles ne lange geschichte. und ein bisschen hingehalten is gut... Nik is einfach nich aussm arsch gekommen.. egal was wir gemacht haben.. wir haben ihn versucht mit 5 leuten anzutreiben. aber da ging garnix. als dann das haus in stendal kam hat er sich darauf versteift und unser vermieter hat die busse dann vom nachbargrundstück geklaut und an nem schrotti verscherbelt. nach dem ich aus stendal weg bin ging da garnix mehr.. dann isser zu ina und stephan geflüchtet weil er in stendal -15 grad im haus hatte und kein wasser mehr hatte und hat die alte flach gelegt während stephan auf arbeit war. das war wichtig

XXX: hatte der Vermieter den wenigstens nen Guten Grund die Dinger Zu Geld zu machen, Mietrückstände oder sowas.

BlackSoul: ja hatte er. Nik hatte 3600 euro schulden bei ihm. naja.. hatter immernoch

XXX: Ich meine bei uns hat das ja auch ewig gedaueter bis Nik die Scheisskarosse endlich weggeholt hat, und die Kohle die er uns dann fürs unterstellen mal geben wollte haben wir auch nie gesehen

BlackSoul: er wollte euch kohle dafür geben? warum habt ihr mir nie was gesagt?

XXX: Is zwar nicht die feine Art dann die Karren zu verscherbeln, aber verstehen kann ichs

BlackSoul: ich mein ich hatte keine große kontrolle über die kohle...

XXX: Wusste ja nicht, dass du nix davon wusstest

BlackSoul: aber ich hätt ihn wenigstens dran erinnern können wenn ichs gewußt hätte

XXX: Eiegtnlich sollte das Ding da ja nur 4 Wochen stehn und es war insgesamt glaub ich fast nen 3/4 Jahr

BlackSoul: ich wußte von vielen dingen nichts

XXX: für die 4 Wochen wollte ich ja gra nix haben

BlackSoul: ich wußte auch lange zeit nicht das in den 3 jahren wo wir zusammen waren er ca. 25 busse geklaut hat. ja der stand recht lange da

XXX: Aber unser Vermietr hat dann auch immer gemeckert, dass er da was reinstellen wollte und Nik kam nich ausm Arsch, und als er den Karren abgeholt hat er sich für die lange Zeit noch entschuldigt und meinte er würde uns mal 200 Euro geben, wenn er nen bisschen flüssiger is

BlackSoul: hm... zu der zeit hattn wa so gut wie garnixwo wollte er das denn hernehmen da wußten wa nich mal wie wir was zu essen auf den tisch kriegen. was solls... is lange her. der hauptgrund der trennung war seine aggressivität... Nik hat die tussi vor mir verprügelt und Nik schlägt hunde kinder und seine partner. das geht garnich

XXX: genau, und wenn man das mit er bullizei so hört, sind 200 euro ja echt nicht viel

BlackSoul: 16000 + verschwundener bus

XXX: das is nicht schön, hätte ich ihm gar nicht zugetraut

BlackSoul: ich hatte keine blauen flecke.. sowas dauert bei mir ewig.. und die kinder hats halt mal wieder aufs maul gepackt hatter immer gesagt. was auch immer

XXX: ui, das is ne Menge Kohle, und mit den Kids is echt ne Nummer zuviel, mal nen Klaps is ja okay,

BlackSoul: is ja auch egal... is vorbei.. völlige ignoranz.. kein kontakt.. einfach vergessen.. den kids geht besser denn je

XXX: Was is denn mit seiner Tochter is die wieder bei der Mutter oder bei Ihm??

BlackSoul: nix klaps.. so grün und blau das der kidergarten das jugendamt schickt. tochter ist bei ihm

XXX: da kriegt man ja echt das kotzen, wenn man das hört

BlackSoul: und ina heult mir die ohren voll das sie nich weiß was sie machen soll weil er sie am laufenden meter verprügelt und einsperrt. ich hab beim jugentamt angerufen und wollte was dagegen tun. aber da hieß es dann bloß das ich die rachsüchtige ex bin die ihm einen reinwürgen will. ina kommt zwar zu mir rumheulen.. fällt ihren lover aber natürlich nich in den rücken. stephan hält die füße auch still weil wenn er irgendwas gegen Nik unternimmt verliert er ina ganz. was solls... einfach ausklinken.. das is nich mehr mein spiel... ich kann nichts machen..

XXX: was nen haufen spinner, die haben sich ja gegenseitig verdient. ich glaub aber das stephan ina auch gern mal eine geknallt hat

BlackSoul: keine ahnung

XXX: zumindest war das mein eindruck, der war auch immer sehr herrisch ihr gegenüber

BlackSoul: naja.. das stimmt schon.. aber stephan hat von hause aus ne recht forsche art.. wenn man die beiden zuhause erlebt is er eher der kuscher und sie hat die hosen an

XXX: ohh, hätte ich ja jetzt nicht gedacht

[...]

BlackSoul: hast du eigentlich noch irgendwas mit dem tdi am hut den du von Nik bekommen hast? ich hoffe nich

XXX: bei uns anner halle is vor kurzem auch eingebrochen worden

BlackSoul: ich gebe nichts auf erzählungen

XXX: ganz gezielt werkzeug gestohlen worden

BlackSoul: da is nich zufällig ein bluestar weggekommen? *löl* dann stehter nähmlich in letter. *ggg* man sollte mal rausfinden wo Nik seine garagen hat. weil Nik hat durch seinem umzug sein werkzeug fast komplett verloren

XXX: ne nur werkzeug, aber jetzt hab ich nen verdacht wer das war

BlackSoul: Nik! löl

XXX: das passt ja echt zusammen

BlackSoul: *ggg

XXX: wann is er denn nach letter gezogen

BlackSoul: der erste wirklich große schwung werkzeug is beim schrotti gelandet weil alles in torstens bus drin war. der zweite wurde in stendal geklaut als er in hannover ver ina war. da is nich zufällig ein schweißgerät weggekommen??? weil das hatter nähmlich auf verloren. das wurde von unserem nachbarn den er um 1500 euro beschissen hat "sozialistisch umgelagert" *gg

XXX: ich kotzt gleich ab

BlackSoul: ? wieso

XXX: kleines blaues schweißgerät is weg. ne große flex und nen riesen werkzeugkoffer mit spezialwerkzeug

BlackSoul: flex waren alle kaputt von Nik. hm... also theoretisch wärs denkbar

XXX: alles klar, ich bin mir da ziemlich sicher wer das. wo wohnt er denn in letter???

BlackSoul: naja.. dazu sollte man rausfinden wo er seine garagen hat. laut ina hat er mehrere garagen angemietet in denen er sein zeug lagert. wenn der bus von Nik immernoch stendaler kennzeichen hat kann man ihn deswegen auch anscheißen. naja.. ich weiß ja nich wo er die garagen hat .. ob nun in letter oder irgendwo anders in hannover.. ich hab den kontakt zu der sippschaft komplett abgebrochen

XXX: kennst du denn die Adresse in Letter??

BlackSoul: Eichenweg 21, 30926 Seelze OT Letter

XXX: herzlichen Danke

BlackSoul: löl

XXX: ich werde da mal die Augen offen halten

BlackSoul: mach das.. für mich is das zu weit weg. ich hab die kids hier und kann nich spion spielen

XXX: wo wohnst du jetzt??

BlackSoul: ortsteil von bad münder. flegessen. gülichstr. 37. direkt neben dem getränke markt. roter passat 35i mit hannoveraner kennzeichen steht vor der tür. 05042-609119. plz 31848. kadatz-haziri.. da is ne weiße funkklingel an der tür. das is meine

XXX: alles klar, können wir noch nen bisschen weiter lästern :-)

BlackSoul: hm... lästern is immer gut.. wobei ich lieber eine neutrale stellung beziehe *fg

XXX: kann ich verstehen, sowie sich das anhört, is mit Nik nicht so gut kirschen essen, wenn er was gegen einen hat

BlackSoul: jein. er quatscht viel .. macht aber wenig von dem was er sagt.. dafür handelt er undercover. er is von 3 leuten aus hannover beschissen worden. hat groß rumgetönt das er hinfährt und die idioten platt macht. garnix hatter gemacht. er hat ein halbes jahr gewartet und is dann nach hannover gefahren und hat einem von den dreien den t4 geklaut

XXX: hab nur keinen Bock, dass er mir meien Bulli klaut weil er nen Hals auf mich hat

BlackSoul: hm... ich weiß es nich.. ich weiß ja nich mal ob er einen platz zum schlachten hätte. ausserdem sollte er damit langsam mal aufhören. aber mach dir nix draus.. die selbe ängste stehen wir ier auch aus. wir warten jeden tag das der bus der golf oder der passat wegkommen. aber noch hält er die füße still... der passat hat schon ne alarmanlage.. muß nur noch eingebaut werden.. für den t3 müssen wa uns noch was einfallen lassen. und wenn mein t4 hier is muß der auch ne brüllanlage bekommen

XXX: gps tracker

BlackSoul: das is ne idee.. aber teuer

XXX: 150 euro. is zwar ersmal ne menge, aber lohnt sich

BlackSoul: hm... 150 *4

XXX: vorallem weißte dann wo Nik seine garagen hat :-)

BlackSoul: naja.. der t4 wird defintiv abgesichert.. weil den bekomme ich von dem typen mit dem ich Nik in der vorletzten woche unserer beziehung beschissen hab. aber der wird wahrscheinlich nich geklaut sondern zerstört

XXX: hehe

BlackSoul: man sollte so nen tracker mal unter Niks karre installieren

XXX: Mal nen anderes Thema: du hast nach Nik jetzt wenisgtens jemanden gefunden, der nicht so bekloppt is

BlackSoul: mehr oder weniger. is wohl nich so eure erste wahl. *löl

XXX: ???

BlackSoul: torsten

XXX: nein

BlackSoul: lööööööööööl

XXX: verarscht du mich jetzt

BlackSoul: nein. torsten und ich sind seit fast 3 jahren wahnsinnig gute freunde gewesen. am 20.12 waren wir zusammen in köln auf nem konzert .. da hats geknallt.. wat solls... was aus ner freundschaft nich so werden kann. wichtig is mir bei torsten der umgang mit den kindern. die kids haben die ganze zeit nur druck gehabt.. und torsten is zwar nich so richtig wirklich der schnellste und hell isser auch nich immer aber im gegensatz zu Nik wahnsinnig lieb zu den kids

XXX: wohnt ihr denn zusammen??

BlackSoul: ja mehr oder weniger. zusammen wohnen is so ne sache.. er kampiert hier.. is meine wohnung und dazu noch ziehmlich klein.. ab dem 01.07 haben wa in hachmühlen eine die 4 mal so groß is wie die hier..


Das war soweit der wichtige Teil. Alle unrelevanten persönlichen Unterhaltungen hab ich rausgeschnitten.

Und bevor sich jetzt jemand wundert oder nachfragt: Ich bin schon selbst auf die Idee gekommen, ob man damit nicht jemandem "ans Bein pinkeln" könnte. Mein Rechtsanwalt hat auf meine diesbezüglichen Fragen erklärt, dass sowas vor Gericht keinen Bestand hat, da man zwar vielleicht den Computeranschluss feststellen kann, von dem der Chat geführt wurde, aber nicht sicher beweisen kann, wer wirklich mit diesem Nickname eingeloggt war und geschrieben hat. Oder ob der Text nicht sogar eine komplette Fälschung ist. Also gerichtlich nicht verwertbar!



Donnerstag, 21.01.2010:

Als ich aus Köln nach Hause komme, finde ich in der Post der vergangenen Tage eine gerichtliche Ladung des Amtsgerichts Hameln als Zeuge in der Strafsache wegen Diebstahls gegen Mirco Nahrwold und Stefan Garbelmann ("Weserbergland-Recycling").

JUBEL!!! Also wird in der Sache doch weiter ermittelt, nach dem mein Anwalt Einspruch gegen die vorher erfolgte Einstellung dieses Verfahrens eingelegt hatte! Als ich am nächsten Tag meinen Anwalt morgens vor dem Gerichtstermin gegen den ehemaligen Vermieter von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri (siehe unten, 22.01.2010) darauf hinwies, war auch er freudig überrascht.



Freitag, 22.01.2010:

Heute war "Termin zur Güteverhandlung und gegebenenfalls früher erster Termin" in Sachen "BULLIZEI gegen Vermieter" vor dem Landgericht Hannover.

Vorgeworfen wurde dem Vermieter, dass er in Eigenmächtigkeit und ohne Erwirken eines Räumungstitels die vormals von Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri bewohnten Räumlichkeiten und angemieteten Nebengebäude hat räumen lassen. Darunter befanden sich auch die drei Bulli Karossen, welche Nik Benjamin Fuhlhage in seinem Forums-Aufruf als gestohlen angegeben hatte, sowie eine knapp drei DIN-A4-Seiten umfassende Liste mit Anbau- und Kleinteilen (u.a. viele Neuteile, die Nik Benjamin Fuhlhage besorgt hatte) von der, bzw. für die BULLIZEI.

Als Wert für die komplett fertig geschweisste und lackierfertige Karosserie und alle zugehörigen Teile hatte ich einen Streitwert von etwas über 18.000 Euro zusammengerechnet und durch meinen Anwalt in den Streitfall "einflechten" lassen.

Allerdings hatte mich mein Anwalt bereits in allen vorherigen Gesprächen korrekter Weise darauf hingewiesen, dass ich als Kläger beweisen müsse, dass sich die Teile zum Zeitpunkt der durch den Vermieter veranlassten Abholung noch in den entsprechenden Räumlichkeiten befunden haben! Als einziger und nicht sehr vertrauenserweckender Zeuge dafür würde nur Nik Benjamin Fuhlhage in Frage kommen. Aufgrund seiner offensichtlichen Unzuverlässigkeit und Gleichgültigkeit wäre das aber "eine wacklige Angelegenheit"! Des weiteren würde in einem solchen Zivilprozess, anders als im Strafrecht, wo Zeugen notfalls auch polizeilich vorgeführt würden, ein Zeuge nur zwei Mal schriftlich geladen und wenn er nicht erscheint, würde dieser Zeuge, und damit in diesem Fall der Beweis, entfallen und gerichtlich nicht mehr anerkannt.

Im Laufe der Verhandlung gab der Vermieter an, dass an dem Samstag, als er kurzerhand eigenmächtig die oben genannten Räumlichkeiten habe räumen lassen, Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri ihn zum wiederholten Male versetzt hätten, obwohl eigentlich ein Termin für eine Wohnungsübergabe ausgemacht gewesen sei. Des weiteren haben Fuhlhage und Kadatz-Haziri auf gesetzte Räumfristen nicht reagiert.

Nachdem der Vermieter für diese geplante Wohnungsübergabe extra rund 160 km von seinem Wohnort angereist sei und die Übergabe zuerst seitens Fuhlhage / Kadatz-Haziri von Freitag auf Samstag verschoben und dann kurzfristig abgesagt worden sei, habe er bei einem Nachbarn die Adresse und Telefonnummer "des nächstbesten Schrottabholers" erfragt und diesen beauftragt, allen noch in den Räumlichkeiten befindlichen vermeintlichen Schrott noch am selben Tage sofort und komplett abzuholen und zu entsorgen, nachdem vorher bereits durch seine im selben Haus lebenden Tochter allein aus der ehemaligen Wohnung von Fuhlhage und Kadatz-Haziri ungefähr ein Container liegengelassener Müll (Aussage Vermieter: "haufenweise Müllsäcke, bergeweise dreckige, zum Teil schon angeschimmelte Kinderkleidung usw.") zur Müllverbrennung gefahren worden seien. An diesem Samstag habe man die Räumlichkeiten "einmal mit dem großen Besen bereinigt". Nebenbei bemerkt habe es bis zum heutigen Tage keine Wohnungsübergabe gegeben und der Vermieter habe die Schlüssel noch immer nicht zurück erhalten.

In der Werkstatt, sowie in hinter der Werkstatt angemieteten weiteren Räumlichkeiten (Anm. der BULLIZEI: die ich selbst nie gesehen habe, als ich anfangs regelmäßig dort war) habe sich neben den für den Vermieter wie Schrott und Schlachtfahrzeuge aussehenden drei Bulli-Karosserien ansonsten ebenfalls nur haufenweise Müll, darunter größere Mengen Altöl und alte Reifen, befunden. Ein Teil des Altöls sei verschüttet oder ausgelaufen gewesen, was "den Fuhlhage offensichtlich nicht interessiert habe" (Aussage Vermieter).

Bei dem vom Vermieter beauftragten "erstbesten Schrottabholer" handelte es sich um die bereits weiter oben genannte Firma "Weserbergland-Recycling" von Mirko Nahrwold und Stefan Garbelmann. Diese seien vom Vermieter mit der vollständigen Schrotträumung "und nicht nur dem Rauspicken der lukrativen Rosinen" (Aussage Vermieter) beauftragt worden. Dabei habe niemand mehr nach den Fahrzeug-Ident-Nummern der drei Busse gesucht oder darüber hinaus etwaige Ermittlungen angestellt, wem die Busse gehör(t)en, da man davon ausgegangen sei, es handele sich um Eigentum von Fuhlhage / Kadatz-Haziri, welches diese zusammen mit all dem anderen Müll aufgegeben hätten. Es wurde der vermeintliche Müll auch nicht näher sortiert nach eventuell noch brauchbaren (Ersatz-)Teilen. Auch hier wurde "mit dem großen Besen gereinigt"!

Der Richter in diesem Verfahren tat (leider) genau das, wovor mein Anwalt mich im Vorfeld immer gewarnt hatte, als ich ein erstes Angebot des Vermieters im aussergerichtlichen Schriftverkehr in Höhe von 1500 Euro als "gütliche Einigung und zur Abgeltung aller meinerseits gegen den Vermieter erhobenen Ansprüche" als viel zu gering abgelehnt hatte. Er erfragte von beiden Parteien die Bereitschaft zu einer gütlichen Einigung und wies mich darauf hin, dass ich für jedes der in der (oben erwähnten knapp dreiseitigen) Fehlteileliste genannten Teile nicht nur mein Eigentum, sondern insbesondere auch das Nochvorhandensein zum Zeitpunkt der Entsorgung in den vom Vermieter geräumten Räumlichkeiten nachweisen müsse und dass ein Nik Benjamin Fuhlhage als Zeuge, sofern er denn überhaupt bei Gericht erscheine um eine Aussage zu machen, nicht wirklich vertrauenswürdig sei. Seitens der gegnerischen Anwältin wurde bereits die Bereitschaft zur Aufstockung der erstgenannten Summe einer gütlichen Einigung im Interesse eines schnellen Abschlusses der Angelegenheit signalisiert, allerdings würde man keinesfalls mehr als 3500 Euro bereit sein zu zahlen. Andernfalls käme eine gütliche Einigung zum heutigen Tage nicht in Betracht und im Rahmen des weiteren Verfahrens müsse u.a. ein Fahrzeug-Gutachter ein Wertgutachten erstellen. Einzig die Entsorgung der (nackten Roh-) Karosserie der BULLIZEI sei unstrittig.

Nachdem sich beide Parteien zu einem Vier-Augen-Gespräch mit ihrem Rechtsanwalt zurück zogen, ließ ich mir von meinem Anwalt nochmals die möglichen nächstfolgenden Schritte und daraus entstehende Konsequenzen erklären:

1.: Da nur die nackte Rohkarosserie (welche ich in der o.g. Liste als fertig geschweisst mit diversen nicht serienmäßigen Zusatzausstattungen, u.a. die Zusatztankklappen für Trinkwasser und Diesel und eingeschweisstem Klappdachrahmen, und lackierfertig grundiert (nach Nik Benjamin Fuhlhages Aussage) mit 7.000 Euro angesetzt hatte) unstrittig ist, müsste ich erstmal beweisen, welche der ebenfalls gelisteten Fehlteile zum Zeitpunkt der Entsorgung tatsächlich noch auf dem Grundstück des Vermieters vorhanden waren. Fuhlhage als Zeuge, der sich vielleicht nicht mehr erinnern kann (will), wäre dafür zu wacklig. Nur für die tatsächlich nachweisbaren Teile und die unstrittige Karosserie würde dann vom Gericht ein Gutachter bestellt, um den Wert zu ermitteln. Da somit mangels Nachweis nur die Karosserie zur gutachterlichen Wertermittlung übrig geblieben wäre, und ein gutachterlich festgestellter Wert dieser Karosserie eventuell (deutlich) unter den genannten 7000 Euro, eventuell sogar deutlich unter den von der Gegenseite angebotenen 3500 Euro, ausfallen könnte, wäre es vielleicht besser, die angebotenen 3500 Euro anzunehmen und damit das Verfahren gegen den Vermieter komplett ad acta zu legen, auch wenn diese 3500 Euro auf den ersten Blick im Gegensatz zu den geforderten gut 18.000 Euro viel zu wenig erscheinen. "Besser den Spatz in der Hand sicher haben, als um die Taube auf dem Dach zu pokern!"


2.: Da die restlichen Fehlteile aus meiner Liste wahrscheinlich nicht dem Vermieter nachgewiesen werden könnten, müssten diese bei Nik Benjamin Fuhlhage auf Rückgabe eingeklagt werden. Naja, welche Chance auf Erfolg das hätte, kann man sich ja wahrscheinlich leicht ausrechnen. Ausserdem seien diese Teile in dem erwirkten Vollstreckungstitel gegen Fuhlhage in Höhe von 16.000 Euro "in Geld übergegangen" (oder irgendwie so ähnlich drückte mein Anwalt sich aus). Soweit es sich dabei um Teile handelt, die Fuhlhage von meinem Geld und in meinem Auftrag für die BULLIZEI erworben hat, gehe das Eigentum an diesen Teilen mit dem Erwerb sowieso zuerst auf Fuhlhage über und erst bei einer Rückübereignung des fertig gestellten Fahrzeugs an mich wären auch diese Teile in mein Eigentum übergegangen!!! (Tolle Rechtsprechung, aber das ist Deutschland!)

Da aber (siehe oben: 21.01.2010) nun doch weiter gerichtlich gegen das Verwertungsunternehmen ermittelt werde, und da seitens Nahrwold / Garbelmann Teile, welche nachweisbar aus meiner BULLIZEI stammen, bei Ebay aufgetaucht sind, bestehe eventuell eine Möglichkeit, gegen die Firma Weserbergland-Recycling (zu mindest teilweise) Ansprüche auf die restlichen Fehlteile zu stellen, da diese ja offensichtlich Teile, welche aus der Räumung stammten, besessen hatten und vielleicht weitere Teile noch besitzen. Hier ist der Fortgang / Ausgang des Verfahrens abzuwarten.


3.: Die dritte Möglichkeit wäre gewesen, das Verfahren weiter zu führen, allerdings unter dem Risiko, dass, abgesehen von einem langwierigen Rechtstreit, wie bereits unter Punkt 1. genannt, ein Gutachter den Wert der Karosserie deutlich unter den von der Gegenseite angebotenen 3500 Euro festgelegt hätte.


Unter diesen gegebenen Umständen schien es mir am sichersten, dem Vergleichsvorschlag der Gegenseite von 3500 Euro zuzustimmen und damit zumindest schonmal wieder etwas Geld in der Tasche und das Verfahren gegen den Vermieter erledigt zu haben.



Zeitraum von Februar 2010 bis April 2012:

Da "Justiz" ein seeehr laaangwieriges und trockenes Unterfangen ist, kürze ich hier mal etwas ab.

Es hat ja auch "nur" diese rund zwei Jahre gebraucht, durch "alle Instanzen" zwei weitere "vollstreckbare Titel" zu erwirken, mit denen ich mir die Wände tapezieren kann und bei denen es fraglich ist, ob und wann ich jemals Geld sehe!

Einmal gegen Mirko Nahrwold und Stefan Garbelmann "in gesamtschuldnerischer Haftung" wegen der Entsorgung und Verschrottung der Busse und der darin noch befindlichen Teile und einmal (einfach aus Prinzip!) gegen Mirko Nahrwold als nachgewiesenen Verkäufer meiner weiter oben genannten, eindeutig identifizierbaren Teile (drei Radkappen und zwei Hella-Starktonhörner) auf Herausgabe der knapp dreissig Euro Erlös, die er aus den beiden Ebay-Auktionen erzielt hat.

Diese beiden, sowie den Titel gegen Nik Benjamin Fuhlhage und Claudia Ilona Kadatz-Haziri kann ich dann die nächsten dreissig Jahre auf meine Kosten beizutreiben versuchen. Da zumindest zur Zeit keine der genannten Personen einer geregelten Arbeit nachgeht, sondern alle jeweils eine "Eidesstattliche Erklärung" abgegeben haben und von Sozialhilfe bzw. Hartz IV leben, und bei allen auch kein pfändbares Eigentum vorhanden ist, handelt es sich dabei wohl eher um "ziemlich teures Klopapier"! Ausserdem bin ich bei allen diesen Personen laut Aussage meines Anwalts nicht der Erste oder Einzige, der noch Geld zu kriegen hat!



Mittwoch, 23.01.2013:

Um 15:28 Uhr erreichte mich unter der Absende-Emailadresse "Claudiakadatz@gmail.com" und dem Absendernamen "Claudia Kadatz" eine Mail mit dem Betreff "Bullizei Homepage!"

Hier die wortwörtliche Kopie (inklusive aller etwaigen Schreibfehler!):

[Zitat Anfang]
"Guten Tag Markus,

ich habe mir das nun eine ganze Weile mit angesehen und darüber nachgedacht ob ich handle oder nicht. Du hast alles Recht der Welt die Geschichte Deines T3's öffentlich bekannt zu geben. Allerdings hast Du nicht das Recht Namen mit Vor und Zunamen zu nennen oder Gesprächsverläufe zu veröffentlichen ohne mein Einverständnis. Das alleinige Einverständnis von XXX (Name BULLIZEIlich unkenntlich gemacht, da die betreffende Person in die Vorfällen um meine BULLIZEI in KEINSTER Weise beteiligt war!) genügt hierzu nicht. Inzwischen habe ich mich anwaltlich beraten lassen und mich dazu entschieden, Dich erst privat anzuschreiben und Dich darum zu bitten den Verlauf des Gespräches zwischen XXX (Name BULLIZEIlich unkenntlich gemacht, s.o.) und mir zu entfernen, sowie auch meinen Namen.

Sollte meine Bitte erfolglos bleiben, sehe ich mich gezwungen Dich von meinem Anwalt abmahnen zu lassen und eine Unterlassungsklage einzureichen.


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Kadatz-Haziri"
[Zitat Ende]



Freitag, 09.01.2015:

Am heutigen Tage bekam ich überraschend von einem Wolfgang Kadatz (Absenderadresse: Wolfgang.Kadatz@t-online.de), den ich weder kenne, noch dass er bisher im Zusammenhang mit meiner alten BULLIZEI in Erscheinung getreten wäre (meine Vermutung: es handelt sich hier um den Vater von Claudia Ilona Kadatz-Haziri), folgende Email mit der Betreffzeile: "rein privat (im Moment)":

[Zitat Anfang]
"Sehr geehrter Herr Marcus ?,

leider konnte ich Ihren Nachnamen mit meinen bescheidenen Internetkenntnissen nirgends lesen.

Nach einem Hinweis aus meinem Bekanntenkreis habe ich vor einiger Zeit einfach mal aus Interesse nach meinem Namen gegoogelt und bin dabei zu meinem Erstaunen auf die Geschichte Ihrer "Bullizei" gestossen. Um es gleich vorweg zu nehmen: das, was Ihnen vor ein paar Jahren passiert ist, wünsche ich Niemandem, aber das ist auch nicht der Grund, warum ich Sie anschreibe.

Seit 2009 posten Sie Ihre Geschichte unter Angaben vollständiger Namen und Adresssen(davor nur mit Vornamen). Andererseits finde ich bei der "Homepage der Bullizei" nicht einmal ein Impressum, muss also davon ausgehen, dass Sie sich Sich hinter der Webseite "[***]" verstecken, die in ihrem Impressum wiederum jegliche Haftung für Aussagen auf verlinkte (gesponserte, was auch immer das sein mag) Webseiten ablehnt.

Ich bitte Sie nun, ernsthaft zu überdenken, ob es für Sie akzeptabes ist, Ihre Seite in sofern abzuändern, dass Sie Nachnamen und Email-Adressen unkenntlich machen sowie private chats, die Ihnen "zugespielt" wurden, zu löschen. Das würde natürlich auch beinhalten, diese Inhalte nicht auf neu gestaltete Webseiten zu übertragen oder neue Seitem zu gestalten, in denen gleiche Inhalte gepostet werden. Verzeihen Sie mir bitte, falls ich irgendetwas juristisch nicht richtig formuliert habe, aber ich denke, Sie wissen, was ich meine.

Ich für meinen Fall möchte nicht allein durch meinen Nachnamen nochmals mit dieser Geschichte in Verbindung gebracht werden.

In Erwartung Ihrer Antwort (eventuell auch einer Stellungnahme der [***]) möchte ich noch erwähnen, dass ich nicht einverstanden bin, falls Sie vorhaben, diese Mail auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen.

Für den Fall, dass wir uns nicht privat einigen können, behalte ich mir vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten oder zu unterstützen. Aus diesem Grund habe ich diese Mail auch an den Verantwortlichen der Webseite "[***]" geschickt, da sich diese Schritte auch auf ihn auswirken könnten.

mit freundlichen Grüssen,

Wolfgang Kadatz"
[Zitat Ende]

[***] = Anm. der BULLIZEI: Hier stand der Name der Webseite, die mir zum damaligen Zeitpunkt freundlicherweise den Webspace für die BULLIZEI-Homepage gesponsored hat. Da deren Betreiber aber in überhaupt KEINEM Zusammenhang mit der Veruntreuung meiner alten BULLIZEI steht, noch an der Veröffentlichung dieses Textes hier beteiligt, noch geschweige denn dafür (mit)verantwortlich ist, und um zu verhindern, dass mein Sponsor namentlich ungerechtfertigter Weise mit der Geschichte in Verbindung gebracht wird oder Ärger und unnötige Kosten aufgebrummt bekommt, habe ich den Namen hier unkenntlich gemacht!


Persönlicher Kommentar der BULLIZEI zu dieser Mail:
Über Fehler, wie z.B. wirres Verwechseln von Erscheinungsdaten und Aussagen "... bis xxx nur Vornamen , ab xxx mit vollem Namen..." sehe ich hier mal hinweg. Ein Herr Wolfgang Kadatz ist bisher in der gesamten Geschichte um die BULLIZEI vorher nie in Erscheinung getreten, meines Wissens in keinster Weise daran beteiligt und wurde von mir bis zu seiner Email hier auch in keinster Weise mit vollem Namen explizit erwähnt. Einzig ein zufällig gleichlautender Nachname berechtigt nicht zu der Forderung, diese Seite abzuändern oder gar aus dem Netz zu nehmen, denn wer nicht beteiligt ist, hat hier auch nix zu melden!



Montag, 06.07.2015:

Mein Webspace-Sponsor teilt mir telefonisch mit, dass er einen Brief einer Anwaltskanzlei erhalten hat, welche Frau Claudia Ilona Kadatz-Haziri in offensichtlich größerem Umfang (die Rede ist von ungefähr sinngemäß: "... gegen Google und Weitere") vertritt und in welchem er aufgefordert wird, die Geschichte um das Verschwinden der BULLIZEI von seinem Webspace zu entfernen. In diesem Brief wird fälschlicherweise unter anderen behauptet, dass die Geschichte unwahre Behauptungen enthält, usw.

In diesem Zusammenhang möchte ich hiermit nochmals darauf hinweisen, dass ich alle oben genannten Fakten schwarz auf weiss in Form von Anwalts- und Gerichtsschreiben, Kopien aus polizeilichen Ermittlungsakten, etc. hier vorliegen habe und mir hier nichts zusammengedichte! Alles Andere habe ich jeweils als meine persönlichen Anmerkungen, Vermutungen, etc. im Text kenntlich gemacht. Ebenfalls kenntlich gemacht habe ich Sachen, die mir von Dritten freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Des Weiteren habe ich hier gültige Vollstreckungstitel sowohl gegen Nik Benjamin Fuhlhage, als auch gegen Claudia Ilona Kadatz-Haziri (beide in fünfstelliger Höhe!) sowie gegen die Schrottabholer in weiter oben bereits beschriebenem Umfang vorliegen.

Um meinen Webspace-Sponsor aus der "Schusslinie" zu nehmen, hatte ich damals noch am selben Tag die obige Geschichte von der eigentlichen BULLIZEI-Homepage entfernt und dort ersatzweise ein kurzes Statement veröffentlicht, warum ich dies getan habe.



Januar 2016:

Wolfgang Kadatz meldet sich im Forum "busfreunde.de" in dem von mir erstellten Thread "Warum ich die Geschichte der alten BULLIZEI von der BULLIZEI-Homepage entfernen musste" zu Wort. Leider wurde der komplette Thread kurz darauf von einem der Forums-Admins gelöscht, sonst hätte ich ihn gerne direkt hier verlinkt.

Der Inhalt von Wolfgang Kadatz`s Einträgen war grob zusammengefasst folgender: er versuchte, öffentlich um Beifall heischend, mich dazu zu bewegen, diese Seite hier aus dem Netz zu nehmen, bzw. seinen, sowie den Namen seiner Tochter Claudia Ilona Kadatz-Haziri aus dieser Seite zu entfernen. Es täte ihm ja leid, was mir da passiert ist und sowas wünschte er niemandem, bla, bla, bla, und so weiter. Des Weiteren schwadronierte er davon, dass er als Vater seiner Tochter doch nur helfen wolle, weil diese sich ja so zum Positiven gewandelt und jetzt so gute Zukunftsaussichten habe. Er habe auch schon darüber nachgedacht, mich zu entschädigen.

Insgesamt hat Wolfgang Kadatz dort drei ziemlich lange Einträge verfasst, die aber wohl mehr dazu dienen sollten, sich und seine doch ach so zum Positiven bekehrte Tochter in gutem Licht da stehen zu lassen. Denn auf meinen kurzen Kommentar, wenn er mir wirklich ein ernstgemeintes Entschädigungsangebot machen wolle, möge er mir dieses dezidiert und per Email unterbreiten und ich würde das dann mit meinem Anwalt besprechen, kam (wie ich nicht anders erwartet habe!) bis heute (05.02.2016) natürlich NICHTS!

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Danksagung:

An ALLE, die sich ernsthaft und unter Aufopferung ihrer Freizeit an der Suche nach der BULLIZEI beteiligt haben:

VIELEN, VIELEN, VIELEN DANK an euch alle!!!

Um niemanden zu vergessen und da ich selbst nicht weiss, wer im Einzelnen wann, wie und wo beteiligt war, und da ich zum Teil anonym und mit der Bitte um äusserst vertrauliche Behandlung kontaktiert wurde, werde ich hier auf eine namentliche Nennung verzichten!

Es tut mir sehr leid, dass ich mein Wissen vom 11.-15.9.2008 nicht eher öffentlich machen und die Suche nach den angeblich "geklauten" Bussen damit früher abblasen konnte, aber da Nik Benjamin Fuhlhage mir mehrmals in unseren letzten Telefonaten mitgeteilt hat, dass meine gesamten Ausstattungen (sowohl die alte aus der BULLIZEI, als auch die neue Campingausstattung, als auch alle anderen Teile der BULLIZEI wie Motoren, Getriebe, etc! Insgesamt eine drei DIN-A4-Seiten umfassende Liste meinerseits!) noch bei ihm in Könnigde eingelagert seien, war meine erste Priorität, diese Sachen als wenigstens minimale "Schadensbegrenzung" sicherzustellen und zu mir zurück zu bringen, ohne irgend jemanden vorzuwarnen!

Ausserdem wollte und sollte ich die polizeilichen Ermittlungen nicht durch zu frühes Veröffentlichen von Ermittlungsergebnissen gefährden!

Als ich dann am 22.09.2008 mit diesem Text an die Öffentlichkeit gehen wollte, hat mein Anwalt mir, u.a. zu meinem eigenen Schutz, MASSIVST davon abgeraten, da es sich zu der Zeit noch um ein "schwebendes Verfahren" handelte, welches bei der Staatsanwaltschaft vorlag! Er war der Meinung, dass es zu unnötigen Unterlassungsklagen gegen mich kommen könnte, oder aber meine öffentlich getätigten Aussagen zu meinem Nachteil gegen mich verwendet werden könnten!

Alle, die bis hierher durchgehalten und mitgelesen haben, können sich dann jetzt selbst eine Meinung zu den Vorfällen und den beteiligten Personen bilden!

Nochmals VIELEN, VIELEN, VIELEN DANK an alle, die in meinem Sinne an der Suche und Aufklärung beteiligt waren!!!


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